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HÖRSCHING/ST. FLORIAN. In Kärnten und der Steiermark führten die extremen Niederschläge der vergangenen Tage zu großflächigen Überflutungen. Oberösterreich blieb dahingehend vergleichsweise verschont. Dennoch soll für etwaige Ernstfälle Vorsorge getroffen werden. Unter anderem wird weiter in Frühwarnsysteme investiert. Auch im Bezirk Linz-Land gibt es zwei neue Messstellen.

Im Bezirk Linz-Land gibt es zwei neue Hochwasser-Messstellen. (Foto: Bernd Leitner/stock.adobe.com)
Im Bezirk Linz-Land gibt es zwei neue Hochwasser-Messstellen. (Foto: Bernd Leitner/stock.adobe.com)

Auf der Website des Hydrographischen Dienstes OÖ wird weiterhin an der Erweiterung des Informationsangebotes gearbeitet. An Gewässern werden neue Messstellen errichtet und bestehende für die Datensammlung und Fernübertragung ausgestattet. „Es ist keine Frage ob, sondern wann das nächste Hochwasser kommt. Trotz umfassender Maßnahmen, Aufklärung, Vorbereitung und Prognosemodellen, ist ein 100 prozentiger Schutz und eine exakte Vorhersage nie möglich. Die Natur und damit auch jedes Hochwasser folgen eigenen Regeln und Gesetzen. Mit den beinahe 200 Messstellen, davon 156 Online auf der Homepage des Hydrographischen Dienstes, in ganz OÖ haben wir wichtige Frühwarnsysteme, die uns live Daten liefern“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

30 weitere Messstellen an Oberflächengewässern liefern online nun aktuelle Messwerte von Wasserständen und Wassertemperaturen, sowie einigen weiteren Informationen der entsprechenden Messstelle - 26 an oberösterreichischen Fließgewässern und vier an den Salzkammergutseen. Im Bezirk Linz-Land gibt es zwei neue Messstellen: beim Ipfbach in St. Florian sowie beim Hörschinger Bach in Hörsching.

Nähere Infos sind unter https://hydro.ooe.gv.at/#/Startseite zu finden.


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