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LEONDING. Im ersten Halbjahr 2023 erzielte der Rosenbauer Konzern Umsatzerlöse von 460,5 Millionen Euro, was einem Anstieg um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieses Wachstum resultiert hauptsächlich aus einem veränderten Produktmix und Preisanpassungen.

Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. (Foto: Tips/Ramaseder)
Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. (Foto: Tips/Ramaseder)

Trotz Verzögerungen bei der Anlieferung von Fahrgestellen wurde im zweiten Quartal die Rückstände der Cyberattacke erfolgreich kompensiert. Dadurch konnte der Konzern einen operativen Turnaround erreichen. Das EBITDA betrug 15,1 Millionen Euro und das EBIT belief sich auf 0,7 Millionen Euro. Der Auftragseingang lag bei 664,8 Millionen Euro, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutet (2022: : 581,4 Millionen Euro).

CEO Sebastian Wolf betont, dass die Preisanpassungen und Maßnahmen zur Kostensenkung positive Auswirkungen zeigen und das Unternehmen zuversichtlich für die Zukunft sind. Der globale wirtschaftliche Ausblick bleibt herausfordernd, mit hoher Inflation und verschärfter Geldpolitik. Der IWF prognostiziert ein globales Wachstum von drei Prozent für 2023 und liegt damit deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Umsätze des Rosenbauer Konzerns verteilen sich auf verschiedene Regionen, wobei vier von fünf Segmenten Wachstum verzeichnen konnten. Die Auftragslage ist positiv, mit einem Anstieg des Auftragsbestands auf 1.687,6 Millionen Euro zum 30. Juni.

Die Finanz- und Vermögenslage zeigt eine Zunahme der Bilanzsumme, der Vorräte und der Forderungen. Die Nettoverschuldung stieg auf 466,1 Millionen Euro. Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit betrug -138,6 Millionen Euro aufgrund von gestiegenen Vorräten und Forderungen. Insgesamt arbeitet der Rosenbauer Konzern weiterhin an der Steigerung der Profitabilität durch Prozessoptimierung und Kostensenkungsmaßnahmen.


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