Drogen am Steuer: Über 500 Lenker wurden 2018 schon erwischt
OÖ. Im Jahr 2018 wurden in Oberösterreich bereits mehr als 500 Anzeigen aufgrund vom Fahren unter Suchtmitteleinfluss gezählt. Besonders in jüngeren Bevölkerungsschichten unter 35 Jahren werden vermehrt Delikte festgestellt.

Seit Mitte März 2017 verfügt die Verkehrspolizei des Landes Oberösterreich über verbesserte Möglichkeiten, Drogenfahrten rasch zu unterbinden. Unter zur Hilfenahme sogenannter Drogenvortestgeräte können diverse Suchtgift-Beeinträchtigungen identifiziert werden. In diesem Jahr wurden von Januar bis Ende November bereits 504 Anzeigen für Fahren unter Suchtmitteleinfluss dokumentiert. „Der Einsatz der Drogenvortestgeräte und die erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrspolizei für diesen rasant wachsenden Problembereich ist ein wichtiges Vorgehen, um die Verkehrssicherheit zu steigern“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner.
„Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Zahl der suchtgiftbeeinträchtigten Lenker im Ansteigen begriffen ist. Seitens der Polizei reagieren wir entsprechend und führen verstärkte Kontrollen in diesem für die Verkehrssicherheit wichtigen Segment durch. Der Konsum beeinträchtigender Substanzen, insbesondere von Alkohol und Suchtgift, verträgt sich nicht mit den immer komplexer werdenden Anforderungen beim Lenken von Fahrzeugen im Verkehr“, so Oberst Klaus Scherleitner von der Verkehrspolizei.


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