Klassik am Dom: Prachtstimmen und Komik bei der "Lustigen Witwe" mit Annette Dasch
LINZ. Franz Lehárs Operetten-Erfolg „Die Luste Witwe“ gab es in einer Neuinterpretation am Domplatz Linz im Rahmen der Reihe Klassik am Dom“ zu erleben. Kleiner Weihrmutstropfen: Comedian Oliver Pocher konnte nicht mit dabei sein, Daniel Große Boymann übernahm kurzfristig und machte seine Sache ausgezeichnet.

Zum ersten Mal stand im Rahmen der Konzertreihe Klassik am Dom eine Operette am Programm. Annette Dasch brillierte mit ihrer prachtvollen Stimme als Hanna Glawari ebenso wie Daniel Schmutzhard als Graf Danilo vor den rund 1.500 Besuchern.
Mit viel Witz wurde das Bühnengeschehen vor dem Linzer Mariendom prägnant auf den Punkt gebracht, in der konzertanten Aufführung ohne aufwendige Ausstattung und Inszenierung. Für die Neuinterpretation sorgten Alexander Kuchinka und Daniel Große Boymann.
Pocher aus privaten Gründen verhindert
Boymann konnte gleich auch noch auf der Bühne Talent beweisen - so übernahm er kurzfristig die Rolle des Botschaftspraktikaten Njegus, da der ursprünglich vorgesehene Comedian Oliver Pocher aus privaten Gründen verhindert war.
„Gelungene Premiere“
„Eine äußerst gelungene Premiere gespickt mit vielen neuen Elementen, den bekannten Ohrwürmern und der unglaublich großartigen künstlerischen Leistungen“, resümierte Veranstalter Simon Ertl. Das gesamte Ensemble bescherte gemeinsam mit dem Symphonieorchester der Volksoper Wien und der Konzertvereinigung Linzer Theaterchor unter der musikalischen Leitung von Andreas Schüller einen spritzigen Musikgenuss.
Sampson macht Abschluss
Nach der Gala-Nacht mit Star-Tenor Juan Diego Flórez und Martin Grubingers „Heimspiel 3.0“ wartet nun am heutigen Freitag, 10. August, als vierter und letzter Programmpunkt der diesjährigen Saison, Cesár Samspon mit „Symphonic Soul Legends“ dem Publikum auf. Alle Infos: www.klassikamdom.at


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