Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Linz. Wo man in Linz in ein kleines Las Vegas eintauchen, Karaokesingen und per Fragenbeantwortung einen Tresor öffnen kann, um die Tür zum wohl berühmtesten und teuersten Kunstwerk der Welt zu öffnen? In der Landesgalerie! „Klasse Kunst“ versetzt Jung und Alt mit „Echt jetzt!?“ zwischen Illusion und Wirklichkeit und stellt die Frage, was ein Original eigentlich ausmacht.

Franziska Madertahners Jonny 2Foto: Wien, 2018
  1 / 2   Franziska Madertahners Jonny 2Foto: Wien, 2018

Das Kuratorenteam Dagmar Höss und Astrid Hofstetter hat es geschafft, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichsam ein Ausstellungserlebnis zu schaffen, das kuratorische, gestalterische und kunstvermittlerische Aspekte ganz dicht miteinander verwebt. Zum sechsten Mal lädt Klasse Kunst ein – diesmal zum Entdecken von Wirklichkeit und Illusion, Fälschungen, Fake News, perfekt kopierten Luxusgütern oder Scheinidentitäten. Auch das Spiel mit der Google App „Arts & Culture“, wie man sein kunsthistorisches Pendant finden kann, ist nur eine der überzeugenden und kreativ umgesetzten Herangehensweisen zum Thema Original und Fälschung.

„Was ist eigentlich echt?“

Besonders beeindruckend ist auch das großformatige Werk von Lois Renner mit seiner „Fotomalerei“, das fotografische, malerische und 3-D-Aspekte vermischt und zum Verweilen und Bestaunen einlädt. Oder die faszinierende Gegenüberstellung von Franziska Maderthaners „Jonny“ und dem echten Johann Baptist Reiter-Portrait. „Wir werfen auch die Frage in den Raum: Was ist eigentlich echt, was macht ein Original aus? Darf man eigentlich von kunsthistorischen Werken eigene Interpretationen machen? Und wir stellen auch das Thema Fälschungen in den Raum“, so Hofstetter.

Info: Klasse Kunst. „Echt jetzt!?“ Führungen sonntags, 15 Uhr. Kindereröffnung: 21. Oktober, 14 Uhr mit Kreativstationen und einer Tänzerin

Neben Lentos und Nordico beschäftigt sich auch die Landesgalerie mit den 68ern und ihrer experimentellen Architektur: „Schluss mit Wirklichkeit! Avantgarde, Architektur, Revolution, 1968!“

Und auch das Kubinkabinett widmet sich passend dazu: „Alfred Kubin – Architektonische Phantasien“, wo seltene farbige, ungewöhnliche Arbeiten von Kubin zu sehen sind.

Info: www.landesmuseum.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden