Rockig, verrückt, poppig, soulig und kitschig: Geheimtipps aus der Popkultur bei Ahoi! Pop
Linz. Zum 8. Mal reitet von 1. bis 3. November das Ahoi! Pop „auf den Wellen des Meeres der Popkultur im Posthof“. Beim Clubfestival im Herbst werden bewusst pophistorische Akzente gesetzt, Stile aufgebrochen und echte kritische Stimmen zum Weltgeschehen zu hören und sehen sein.

„Wir haben den Drang, den Versuch und die Idee, Dinge nach Linz zu bringen, die große pophistorische Verankerung haben“, ist der künstlerische Posthof-Leiter Gernot Kremser überzeugt vom Konzept des Festivals. „Wir haben bewusst feministische Akzente gesetzt, dominiert von politischer Dringlichkeit. Und jazzig-soulige-Reggae-Elemente eingeplant. Aber es wird an einem Tag auch rockig, verrückt, poppig und rau“, freut der Posthof-Chef auf sein achtes „Clubfestival“. Kremsers persönliches Highlight wird der Auftritt von Drangsal aus dem pfälzischen Herxheim sein, den er als „Dorfpunk in einer neuen Generation“ beschreibt.
Alles außer Mainstream
Auch der Linzer Act „Tonfabrik“ – bekannt vom Musikwettbewerb Lautstark – sei unbedingt einen Besuch wert, schließlich trägt er das Feuer der Stahlstadtkinder weiter und hätte Wahnsinns-Potenzial. „Man kann sich auch ruhig mal etwas anschauen, was man nicht kennt. Wir wollen die Leute zur guten Musik bekehren, mit einem anderen Angebot. Beim Ahoi Pop zeigen wir, was es sonst noch gibt, außer Mainstream“, betont Kremser. Alte Bekannte wie Mono & Nikitaman, die Steaming Satellites und das aufstrebende Duo Me+Marie komplettieren das Linzer Festival.
Info: www.posthof.at


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