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LINZ. Die Hoffnung lebt, dass die fabelhafte Indoor-Galerie des „Mural Harbor“, das M.A.Z. Museum auf Zeit vor seinem Abriss nochmal für Gäste öffnen kann. In der Zwischenzeit ist das Museum nun für Besucher kostenlos online geöffnet und lädt zum virtuellen Rundgang.

Das Linzer Start-Up qapture und der Innovationshauptplatz Linz bringen jetzt die Murals von der Linz AG-Hafengalerie ins Wohnzimmer, im Bild Daniel Höller und Leonhard Gruber. (Foto: Innovationshauptplatz)

Der virtuelle Online-Besuch des M.A.Z wird durch das Linzer Start-Up gapture und dem Innovationshauptplatz Linz ermöglicht. Die Hafengalerie ist eine Erweiterung des Mural Harbor im Linzer Hafen, eine temporäre Urban Art-Ausstellung auf rund 2.500 Quadratmetern. Gezeigt werden Arbeiten aus den Ateliers von Künstlern, die sich bereits auf den Hafenwänden in Linz verewigt haben - Tips hat berichtet.

Es wartet nicht nur ein überdimensionales Wandgemälde des kroatischen Künstlers Slaven „Lunar“ Kosanovic im Aufgangsbereich zur oberen Etage, sondern im Erdgeschoss ein großer Raum, der vom italienischen Künstler Awer mit der ausgefeilten 3D-Technik „Chroma Depth“ in bunte Farben gehüllt wurde. Ebenfalls im Erdgeschoss hatte Künstler „Mein Lieber Prost“ viel Platz, sich auszutoben. Mit viel Sprachwitz zaubert der Künstler in seiner charmanten Ausstellung „Kunst, Krimi & Kommerz“ den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht. Immer im Mittelpunkt: seine bekannten Smiley-Männchen, die „Prosties“.

Gebäude muss weichen

Die Hafengalerie ist deshalb ein Museum auf Zeit, da das Gebäude, in dem sie sich befindet, nach Jahresende einem Hotelprojekt weichen soll. „Umso dankbarer bin ich dem Team von qapture, die diese Ausstellung nicht nur jetzt den Linzern von zuhause aus zugänglich machen. Durch die 3-D-Digitalisierung bleibt dieses Projekt der Nachwelt erhalten, wenn die Galerie nicht mehr steht“, so Bürgermeister Klaus Luger.

Wer ins Musem will: Gleich hier klicken.

Lentos machte Anfang

Die erste Ausstellung, die für das Projekt „Couchultur“ des Linzer Innovationsbüros von gapture digitalisiert wurde, war jene von Pawel Althamer im Lentos. Rund 2.700 Besucher wandelten in den letzten zwölf Tagen durchschnittlich sieben Minuten durch die digitalisierte Lentos-Ausstellung. Mittlerweile haben auch andere Kulturinitiativen ihre digitalen Angebote auf die Plattform www.innovationshauptplatz.linz.at gestellt.


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