"Das geschnittene Frauenbild": Neue Schau im Linzer Schlossmuseum
LINZ. Mit der Wiedereröffnung der Museen gibt es im Linzer Schlossmuseum auch eine neue Schau zu sehen: „Das geschnittene Frauenbild“ des Linzer Malers und Grafikers Peter Kubovsky. Aufgegriffen werden dabei Linolschnitte, die bislang noch nie in der Öffentlichkeit zu sehen waren.

Der Linzer Maler und Grafiker Peter Kubovsky (1930-2014) ist besonders für seine Landschaftsbilder, Städteansichten und Aktzeichnungen bekannt, die von einem unverwechselbaren, dynamischen Strich geprägt sind. Kaum bekannt ist dagegen eine Werkserie von Linolschnitten aus den späten 1960er Jahren.
Erstmals zu sehen
Die OÖ Landes-Kultur GmbH präsentiert diese Serie im Linzer Schlossmuseum nun erstmals der Öffentlichkeit. In zahlreichen Blättern variierte Kubovsky das Bild der Frau und lotete in feinen, geschwungenen Linien und akkurat geschnittenen Farbflächen die Möglichkeiten dieser speziellen Drucktechnik aus. Dabei experimentierte er mit den verschiedenen Farbplatten ebenso wie mit dynamisierenden ornamentalen Hintergründen und Details bei der Kleidung oder den Accessoires. Insgesamt zeichnet sich die Serie durch eine erstaunliche formale Bandbreite aus: von Sujets, die aus wenigen reduzierten Linien und Farbflächen bestehen, bis hin zu Blättern, auf denen der Künstler versatzstückartig verschiedene Motivfragmente zu einem Tableau zusammenführte.
Schüler der Kunstschule Linz
Peter Kubovsky, der 1945 nach Oberösterreich kam, war einer der ersten Schüler an der neu gegründeten Kunstschule der Stadt Linz. An der aus ihr hervorgegangenen Hochschule und späteren Kunstuniversität unterrichtete er mehrere Jahrzehnte lang.
Zur Ausstellung ist auch der Katalog. „Peter Kubovsky: Das geschnittene Frauenbild“ erschienen, Herausgegeben von der OÖ Landes-Kultur GmbH. Preis: 24 Euro, erhältlich unter katalogbestellung@ooelkg.at
Die Ausstellung ist bis 28. März zu sehen.


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