Gesprächsreihe "Danach (never comes)" beginnt in der Linzer Altstadt
LINZ. Unter dem Motto „Danach (never comes)“ veranstaltet die Gesellschaft für Kulturpolitik (gfk) eine Gesprächsreihe. Dabei kommen Linzer aus unterschiedlichen Kontexten mit Musiker und Kurator Markus Reindl ins Gespräch. Den Beginn machen einer der mutos und Grafikerin Andrea Ettinger (honigkuchenpferd) am 17. März auf dem Linzer Tummelplatz.

Ein Danach ist vielen Menschen im Jahr 2020 abhandengekommen. Das greift die gfk auf und versucht in ihrer Gesprächsreihe, vor dem Hintergrund unterschiedlicher individueller Erfahrungen mit gesundheitlichen, persönlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krisen eine gemeinsame Idee eines Danach zu kreieren. Wenn das Gegenüber und das aktuelle Gespräch als gegenwärtig begriffen werden, brauche es womöglich die Sehnsucht nach einem Danach auch gar nicht mehr, wenden die Veranstalter ein.
Luxus der plötzlichen Ruhe
In der ersten Ausgabe am Mittwoch, 17. März, um 17 Uhr werden einer der mutos (Restaurant in Linz, entweder Werner Traxler oder Michael Steininger, Anm.) und Grafikerin Andrea Ettinger (honigkuchenpferd) zu Gast sein. Im Schaufenster der Caramel Architekten am Linzer Tummelplatz sprechen sie mit Markus Reindl über ein Danach. Beide sind seit Jahren in der Linzer Altstadt tätig, die sich seit einem Jahr anders zeigt als in Nicht-Corona-Jahren. Wer den Luxus plötzlicher Ruhe mitten in der Stadt genießen kann und es durch die Krise schafft, wird erläutert. Die Veranstaltung wird von fisch und Johannes Steininger gefilmt sowie auf youtube zu sehen sein. Wer vor Ort teilnehmen möchte, sollte ein Ticket reservieren.
Die Reihe „Danach (never comes)“ wird von der Kulturabteilung der Stadt Linz gefördert. Auf der Webseite der gfk finden sich bereits Textbeiträge zu einem Danach, unter anderem von Markus Reindl und Elisabeth Rosenmayr, der ehemaligen Pressereferentin von Frauenministerin Johanna Dohnal.


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