Verein Zu-Flucht lädt zu Kunstspaziergang
LINZ. Am Freitag, 17. September, um 15 Uhr lädt der Verein Zu-Flucht zu einem Kunstspaziergang. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit beteiligten Kunstschaffenden und Vereinsmitgliedern ins Gespräch zu kommen.

Der Verein Zu-Flucht unterstützt seit sechs Jahren Menschen, die aus Kriegsgebieten flüchten mussten und nun in Österreich leben. Ein Teil davon ist das Projekt 'Kunst ohne Grenzen', bei dem geflüchtete Frauen und Männer gemeinsam mit Linzer Kunstschaffenden Bilder gestaltet haben. Ein Teil davon wird nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Interessierte sollten sich am Freitag, 17. September, ab 15 Uhr freihalten. Treffpunkt ist bei der Goethekreuzung, von der aus unter anderem zum Pfarrplatz, Hauptplatz und Lentos Kunstmuseum gegangen wird. Nach dem Kunstspaziergang besteht die Möglichkeit, sich in einem nahegelegenen Lokal auf der Spittelwiese mit den beteiligten Kunstschaffenden sowie Vorstandsmitgliedern des Vereins zu unterhalten. Darüber hinaus können die ausgestellten Bilder gekauft werden.
Lebensgeschichten sichtbar machen
„Es hat in Linz zwar schon ähnliche Aktionen gegeben, doch das Besondere an unserer Aktion ist es Gefühle, Emotionen und Lebensgeschichten von geflüchteten Menschen sichtbar zu machen. Die Werke zeichnen meist nicht die schlechte Vergangenheit nach, vielmehr sprechen sie von Hoffnung und Zuversicht. Von der Hoffnung nämlich, hier in Österreich und Linz ein 'normales' Leben führen zu können und von der Zuversicht, dass das auch gelingen wird“, sagen Barbara Mitterndorfer-Ehrenfellner und Kurt Mitterndorfer vom Verein. Die ausgestellten Bilder sind an ihren jeweiligen Standorten noch mindestens zwei Wochen ab dem 17. September zu sehen.
Das Projekt 'Kunst ohne Grenzen' wurde vor zwei Jahren mit dem Preis der Stadt Linz für Integration und Interkulturalität ausgezeichnet.


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