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LINZ. Auch die Kunstuni Linz solidarisiert sich mit der Ukraine. „Die Kunstuniversität Linz verurteilt diesen Akt der Aggression auf das Schärfte und zeigt sich solidarisch mit allen Menschen aus der Ukraine, die nun um ihr Leben bangen müssen und vielfach schon auf der Flucht sind“, sagt Rektorin Brigitte Hütter.

Der von außen sichtbare Aufzug Hauptplatz 6 wird blau-gelb beleuchtet. (Foto: Vasicek)
Der von außen sichtbare Aufzug Hauptplatz 6 wird blau-gelb beleuchtet. (Foto: Vasicek)

Hüter weiter: „Der Krieg zeigt aber auch innerhalb Russlands Folgen, die Wirtschaftssanktionen werden spürbar, zahlreiche Menschen, die für Frieden eintreten werden weggesperrt. Die Kunstuniversität steht für demokratische Werte, für Freiheit in Lehre und Forschung und verurteilt auch diese Form der Unterdrückung“, sagt Hütter.

Studienbeitrag wird erlassen

Die Kunstuniversität Linz hat sich als ersten Schritt entschlossen, ukrainischen Staatsbürgern den Studienbeitrag für das Sommersemester 2022 zu erlassen. Bereits eingezahlte Beiträge werden auf formlosen Antrag rückerstattet, wobei der Antrag bis spätestens 30. Juni 2022 in der Rechts- und Studienabteilung einzubringen ist. ÖH-Beiträge sind von dieser Regelung nicht umfasst. Darüber hinaus wird sowohl mit ukrainischen als auch mit russischen Studierenden Kontakt aufgenommen – und auch der Kontakt zu Fellows des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften (IFK) gesucht.

Als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine wird der von außen sichtbare, gläserne Lift am Hauptplatz 6 nachts in den Farben der ukrainischen Flagge, blau und gelb, beleuchtet.


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