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LINZ/OÖ. Die Suche nach Asyl­unterkünften ist eine Herausforderung: Noch bis Jahresende werden voraussichtlich 3000 Plätze benötigt.

Das Linzer Postverteilungszentrum wurde winterfit gemacht und steht für Flüchtlinge schon offen. Beim Lokalaugenschein: Landespolizeidirektor-Stellvertreter Mag. Erwin Fuchs, Wolfgang Rabeder, Einsatzleiter des Roten Kreuzes und LR Rudi Anschober (v.l.). Foto: Land OÖ/Liedl

Und obwohl alleine im November 1500 neue Plätze geschaffen werden können, fehlen zurzeit 900 Plätze. „Wir können die historische Herausforderung dann schaffen, wenn jeder seiner Verantwortung gerecht wird und seinen Beitrag leistet. Deshalb gründen wir heute die Initiative Herbergssuche 2015/16: „ZusammenHelfen in Oberösterreich“, damit auf allen Bereichen nach winterfesten Quartieren gesucht wird“, so Anschober. Für diese Initiative hat sich bereits eine breite Allianz zusammengeschlossen: Die beteiligten Organisationen und Initiativen als Erstunterzeichner wollen an oberösterreichische Gemeinden, Privatpersonen, Vereine und Unternehmen appellieren, das Suchen und Finden von Asylquartieren aktiv zu unterstützen. Die beteiligten Organisationen – die Landespolizeidirektion OÖ, die Bezirkshauptmannschaften, der OÖ. Gemeindebund, die evangelische und katholische Kirche, die Volkshilfe, das Rote Kreuz und viele mehr – gehen mit gutem Beispiel voran. Vorrang bei der Suche haben Projekte für mehr als 15 Personen, aber auch kleinere Quartiere werden gesucht. Auch Grundstücke, auf denen von Hilfsorganisationen Fertigteilhäuser oder Container errichtet werden können, sind eine Option. Vor gut zwei Wochen hat sich Landesrat Rudi Anschober außerdem an die 220 Gemeinden ohne Quartiere für Asylwerber gewendet. Die Reaktionen der allermeisten Gemeinden waren sehr positiv. Erstmals ist die Zahl der Gemeinden ohne Quartiere nun auf unter 200 gefallen.


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