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Online Redaktion, 25.04.2018 11:02

Der Senat der Johannes Kepler Universität hat sich mit der Wiederbestellung des Rektors befasst. „Es gab dabei ein Votum für den Verbleib von Meinhard Lukas an der Spitze der JKU“, berichtet Senatsvorsitzender Michael Mayrhofer. Das Gremium hat diese Entscheidung unbeeinflusst und in seiner Verantwortung für die JKU getroffen.  

Meinhard Lukas Foto: Weihbold
Meinhard Lukas Foto: Weihbold

Ein verkürztes Verfahren für die Wiederbestellung von Meinhard Lukas für eine weitere vierjährige Periode setzt eine breite Zustimmung sowohl des Uni-Rates als auch des Senates voraus. Es ist dafür jeweils eine Zweidrittelmehrheit für den amtierenden Rektor notwendig. Der Rat hatte sich bereits vergangene Woche einstimmig für Lukas ausgesprochen.

Gemeinsam Universitätsstandort Linz stärken

Der Senat besteht aus 26 Mitgliedern, die von den Angehörigen der Johannes Kepler Universität jeweils für eine dreijährige Funktionsperiode gewählt werden – die aktuelle läuft bis Ende September 2019. Das Gremium setzt sich aus allen Gruppen von Angehörigen der JKU zusammen: 13 Vertreter der Universitätsprofessoren, Sechs Vertreter der Universitätsdozenten und der wissenschaftlichen Mitarbeitern, Sechs Vertretern der Studierenden, Ein Vertreter des allgemeinen Universitätspersonals

Stelzer, Strugl und Luger gratulieren Rektor Lukas

Erfreut zeigen sich Landeshauptmann  Thomas Stelzer und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl in einer ersten Reaktion über die Entscheidung des JKU-Senats. Die Mitglieder haben sich heute für den Verbleib von Rektor Meinhard Lukas ausgesprochen. „Wir gratulieren Rektor Meinhard Lukas zur Wiederbestellung. Es war für ihn in den letzten Wochen nicht immer einfach. Jetzt ist es an der Zeit, gemeinsam den Blick nach vorne zu richten und den unbestrittenen Aufwind aus der Amtszeit des Rektors zu nutzen. Für eine selbstbewusste Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandortes brauchen wir eine starke JKU Linz. Aber auch im Hinblick auf die bevorstehenden Verhandlungen mit dem Bund zur Leistungsvereinbarung ist eine starke und einheitliche Stimme der JKU Linz notwendig. Mit Rektor Lukas an der Spitze der JKU Linz wird das gelingen“, freuen sich LH Stelzer und LH-Stv. Strugl auf die weitere Zusammenarbeit.

Weiterentwicklung im Fokus

Auch Bürgermeister Klaus Luger gratuliert Rektor Meinhard Lukas herzlich zu seiner Wiederbestellung als Rektor der Johannes Kepler Universität Linz. Die im Senat erfolgte Entscheidung für den amtierenden Rektor freut das Linzer Stadtoberhaupt, auch im Hinblick auf den eingeschlagenen Kurs zur Weiterentwicklung der Universität in Linz. Nach den turbulenten öffentlichen Debatten um den Zukunftsweg hofft Bürgermeister Klaus Luger, dass nun eine konstruktive Entwicklung des Universitätsstandortes gemeinsam verfolgt wird.“Mein erklärtes Ziel ist es, Linz zur innovativsten Stadt Österreichs zu machen. Die Universität unter Rektor Lukas ist dabei ein wichtiger Partner und in vielen Bereichen ein Schrittmacher zur Erreichung dieser Vision. Dieser Kurs soll unbedingt fortgesetzt werden“, so der Linzer Bürgermeister.

Um auf den technologischen Fortschritt und den gesellschaftlichen Wandel richtig zu reagieren, sind alle Institutionen des öffentlichen Lebens aufgerufen, sich entsprechend weiterzuentwickeln und zu verändern. Das Veränderungen auch Unruhe auslösen, insbesondere, wenn in relativ kurzer Zeit sehr viele Erneuerungen geschehen,  ist nachvollziehbar. „Nach der nun erfolgten Wiederbestellung von Rektor Lukas, muss es unser erklärtes Ziel sein, gemeinsam an einen Strang zu ziehen, um den Universitätsstandort Linz als Standort für Forschung sowie für universitäre Aus- und Weiterbildung zu stärken“, betont Luger.  


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