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LINZ. Derzeit gibt es in Linz rund 40 Busspuren, weitere befinden sich gerade in Arbeit.

In den letzten Jahren wurden in Linz neun Busspuren umgesetzt. Symbolfoto: Roman Sigaev/Shutterstock.com

Das Busspurennetz in Linz verfügt derzeit über 40 Busspuren mit einer Gesamtlänge von knapp acht Kilometer. „Bei der Priorisierung des Verkehrs müssen die Köpfe in den Fahrzeugen und nicht die Fahrzeuge selbst zählen“, so der zuständige Infrastrukturstadtrat Markus Hein, auch wenn dies unpopuläre Entscheidungen, etwa den Wegfall von Parkplätzen oder (derzeitig bestehender) zweiter Fahrspuren zur folge hat. „Es liegt es klar auf der Hand, dass der Öffentlichen Verkehr hier eindeutig die Nase vorne hat.“ Dementsprechend wird auch am weiteren Ausbau von Busspuren gearbeitet.

Busspuren in Arbeit:

  • Vierspuriger-Ausbau der Industriezeile: Spur für Busse und LKWs
  • Abschnittsweise Busspur und Busschleusen in der Franckstraße
  • Busstraße Kaserne Ebelsberg/VOEST/Industriegebiet
  • Busspur Dinghoferstraße/Elisabethstraße
  • Busspur Leonfeldner Straße + Busschleuse (im Einvernehmen und federführend durch das Land OÖ)
  • Busspur alte Mühlkreisbahntrasse Posthof
  • Busspur alte Mühlkreisbahntrasse Derflingerstraße
  • Die Achse Prinz-Eugen-Straße (Linie 17/19) soll tiefer in die Industriezeile eingebunden werden.
  • Die Achse Mozartstraße/Weissenwolffstraße/Derfflingerstraße (Linie 46) mit den neuen Obussen soll bis zum Hafengebiet/Neuland verlängert werden.
  • Die Achse Lederergasse und die Achse Donaulände/Hafenstraße soll intensiviert werden

Intelligente Streuerung bringt messbare Vorteile

„Aber nicht nur die ständige Erweiterung des Busspurennetzes, sondern auch die Beseitigung von Nadelöhren – an denen besonders viel Zeit verloren geht – sind äußerst effektiv. Busspuren sind aber nicht immer das Allheilmittel“, so Hein. Wo der Rückstau derartig lang ist, dass eine Busspur von Bussen nicht mehr erreicht werden kann, sind andere intelligente Steuerungsmaßnahmen wirksamer. „Beispielsweise durch Beseitigung von Nadelöhren, Priorisierung an Lichtsignalanlagen, Vorlauf an Lichtsignalanlagen für Busse, damit diese einige Sekunden früher als der Kfz-Verkehr in die jeweilige Kreuzung einfahren können, oder auch durch Busschleusen werden messbare Erfolge erzielt.“


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