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LINZ. NEOS-Gemeinderat Lorenz Potocnik will, dass die neuen, 24 Meter langen XL-O-Busse der Linz Linien als Ersatz auf der geplanten Strecke der Zweiten Schienenachse rollen sollen, die zuletzt in weite Ferne gerückt ist.

Lorenz Potocnik vor einem der 24 Meter langen neuen O-Busse der Linz Linien. Fotos: Neos
  1 / 2   Lorenz Potocnik vor einem der 24 Meter langen neuen O-Busse der Linz Linien. Fotos: Neos

Ursprünglich hätte 2017 Baustart für die zweite Straßenbahnachse sein sollen, mit Fertigstellung 2020. „Mittlerweile ist die zweite Straßenbahnachse ist nur mehr ein Traum, realistisch ist diese bei der sehr schlechten Finanzlage leider schon lange nicht mehr“, fürchtet NEOS-Gemeinderat Lorenz Potocnik, der nun vorschlägt: „Da diese ÖV-Verbindung strategisch aber von höchster Priorität ist, sollte Linz rasch eine preiswertere Variante mit den neuen O-Bussen verfolgen. Aus eigener Kraft und so, dass diese bereits bei der Eröffnung der neuen Donaubrücke rollen.“

Potocnik weiter: „Mit den neuen XL-O-Bussen der Linz Linien können wir dieselbe Strecke nämlich mit fast den gleichen Kapazitäten abdecken – und das zu einem Zehntel der Kosten.“

Bestehende Busspuren nützen

Die neuen, 24 Meter langen XL-O-Busse der Linz Linien sollen als Ersatz auf der geplanten Strecke rollen. An den Endpunkten Linke Brückenstraße (Lindbauer) und Bulgariplatz wäre die Buslinie mit der bestehenden Straßenbahn perfekt vernetzt. Lorenz Potocnik: „Die Einrichtung einer Schnellbusspur ließe sich günstig und in kürzester Zeit machen. Die Errichtungskosten lägen bei gerade mal bei zehn Prozent der Schienenachse.“

Auf dem Großteil der Strecke gibt es zudem bereits bestehende Busspuren, auf der neuen Donaubrücke könnten die Busse auf der späteren Gleistrasse rollen. Bei der Geschwindigkeit und Kapazität gäbe es kaum Einbußen: Eine Cityrunner-Garnitur hat Platz für 232 Fahrgäste, in die neuen 24-Meter-Busse passen 183 Personen. Zusätzlicher Vorteil: Die Busse kosten pro Stück im Vergleich zum Cityrunner nur ein Drittel.


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