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Erfolgreicher Start für Gesundheitsnummer "1450"

Tips LogoAnna Stadler, 26.03.2019 17:17

OÖ/LINZ. Seit rund einer Woche ist die telefonische Gesundheitsberatung „Wenn`s weh tut! 1450“ rund um die Uhr erreichbar. Die ersten Erfahrungen fallen positiv aus.

Dominik Hartl (Rotes Kreuz) und Landesrätin Christine Haberlander Foto: Ehrengruber/Land OÖ
  1 / 3   Dominik Hartl (Rotes Kreuz) und Landesrätin Christine Haberlander Foto: Ehrengruber/Land OÖ

Wenn das eigene Kind in der Nacht zum Fiebern anfängt oder am Wochenende der Bauch krampft sind Betroffene oft hilflos und wissen nicht, wie sie am besten reagieren sollen. Für solche Gesundheitliche Probleme und mehr bietet die telefonische Gesundheitsberatung „1450“ fachlich Kompetente Beratung. 260 Anrufern konnte alleine in der ersten Woche schon geholfen werden.

Halsschmerz und Bauch-Beschwerden

Der Großteil der Anrufer betraf Halsschmerzen und Probleme mit dem Bauch. „Sehr viele Eltern rufen an, die sich nicht sicher sind“, so Dominik Hartl vom Roten Kreuz. „Wir haben noch keinen einzigen Rettungseinsatz gehabt.“ 60 Prozent der Anrufer wurden an den Hausarzt weiter vermittelt, 20 Prozent an den Hausärztlichen Notdienst (HÄND). Zehn Prozent der Anrufer mussten nicht zum Arzt und konnten sich selbst versorgen. Die restlichen zehn Prozent wurden zu Fachärzten wie Zahnarzt oder Kinderarzt weiter vermittelt.

Spitzenzeit am Abend

Derzeit sind acht Personen - alle mit Pflegeausbildung - als im Schichtbetrieb tätig. Am wenigsten Anrufe gibt es Vormittags - „wenn die Hausärzte da sind“. Zu dieser Zeit ist die Zentrale in Linz mit einer Person auf Minimalbesetzung. „So ab 18 Uhr tut sich ständig was.“

„Sehr gute Erfahrungen“

„Wir haben schon sehr gute Erfahungen gemacht“, freut sich auch Walter Aichinger, Präsident des oö. Roten Kreuzes. Eine Aussage die bei den Kooperationspartnern OÖGKK und Land OÖ nur Zustimmung findet. „Ich bin über jeden Anruf froh, der passiert. Das ist eine Entlasutng aller durch die richtige Leitung und Lenkung der Anrufer“, so Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander. „Das ist die Zukunft“, sind sich Haberlander und OÖGKK Obmann Albert Maringer einig.


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