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LINZ. Der Linzer Ordnungsdienst verzeichnet im Juli einen deutlichen Anstieg bei den Parkvergehen: Über 1.100 Strafzettel mussten ausgeteilt werden. Die Juli-Bilanz zeigt auch: Über 100 Mal musste man wegen Bettelei aktiv werden.

Symbolfoto: Volker Weihbold
  1 / 2   Symbolfoto: Volker Weihbold

Die Überwachung der gebührenfreien Kurzparkzonen gehört zu den Aufgaben des Linzer Ordnungsdienstes. Knapp ein Drittel der gesamten Einsatzzeit dienten im Juli der Parkraumüberwachung - und die Statistik zeigt einen großen Anstieg bei den Fallzahlen. 

Parkplatzsünder am Bulgariplatz

Während die Mitarbeiter im Juni „nur“ 811 Parkvergehen registrierten, waren es im Juli mit 1.114 um 303 mehr. Das Plus ist fast komplett auf die geringere Disziplin der Parkplatz-Suchenden im Bereich des Bulgariplatzes zurückzuführen, wo der Ordnungsdienst 658 Organmandate ausstellte.

Starker Sommermonat mit über 1.900 Einsatzfällen

Neben den Fällen in der Parkraumüberwachung wurde der Ordnungsdienst in 101 Fällen wegen Bettelei aktiv. Vor allem bei den Großveranstaltungen Ritterfest und Pflasterspektakel kam es zu Anzeigen wegen illegaler Bettelei. Im Juni lag die Zahl bei 51 Fällen.

1.935 Fällen zählt die Einsatzbilanz im Juli. Sicherheitsreferent Stadtrat Michael Raml bedauert, dass die Zahl der Parkvergehen nach einem deutlichen Rückgang im Mai wieder zugenommen hat: „Die Überwachung der nicht gebührenpflichtigen Kurzparkzonen stellt eine wichtige Aufgabe des Ordnungsdienstes dar, jedoch freut sich kein Mitarbeiter über ausgestellte Organstrafverfügungen. Wir hoffen, dass die Strafen zu einem Lerneffekt führen werden und der Ordnungsdienst künftig weniger Organmandate ausstellen muss.“


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