Grünzug des Pichlinger Sees bleibt geschützt
LINZ. Die Bürgerinitiative „Rettet den Pichlinger See„ und Bürgermeister Klaus Luger haben sich bei einem Treffen darauf geeinigt, dass der Grünzug des Pichlinger See geschützt bleibt, der Antrag auf eine Volksbefragung wird dann zurückgezogen.

Bürgermeister Klaus Luger wird allen Fraktionen des Gemeinderats vorschlagen, im Gemeinderat eine Selbstbindung zu beschließen. Im Gegenzug wird die Bürgerinitiative den Antrag auf Volksbefragung zurückziehen, nachdem der Landtag eine entsprechende Novelle des Stadtstatuts beschlossen hat.
Gemeinsame Erklärung im Gemeinderat
Das ist das Ergebnis aus dem gestrigen Treffen von Vertretern der Bürgerinitiative und Bürgermeister Klaus Luger. Dabei wurde vereinbart, dass Bürgermeister Luger alle Fraktionen im Gemeinderat dazu einladen wird, gemeinsam folgende Erklärung zum Grüngürtel am Pichlingersee zu beschließen: „Die Landeshauptstadt Linz erklärt durch ihren Gemeinderat als höchstes Gremium der Stadt ihr Bekenntnis zum Schutz und zur Erhaltung des Pichlinger Sees sowie des umliegenden Grüngürtels zwischen der B1 und der Westbahn als weiterhin unbebautes Naherholungsgebiet.“
8.300 Linzer haben unterschrieben
„Die Stadt Linz bekennt sich zum Schutz und zum Erhalt des Pichlinger Sees und des umliegenden Grüngürtels zwischen B1 und Westbahn. Das Gebiet soll daher langfristig unbebaut bleiben,“ verkündet Rechtsanwalt und Zustellungsbevollmächtiger der Initiative, Aldo Frischenschlager im Namen der Bürgerinitiative und über 8300 Linzerinnen die für die Volksbefragung unterschrieben haben.
Luger: „Bekenntnis zum Naherholungsgebiet“
„Somit gibt es ein klares, langfristiges politisches Bekenntnis zu diesem Naherholungsgebiet.“ Bürgermeister Klaus Luger: „Das Naherholungsgebiet Pichlingersee ist für die Stadt und die Einwohner bedeutsam. Daher werde ich das gerne in den Gemeinderat einbringen und gehe davon aus, dass die Erklärung eine breite Mehrheit finden wird.“. Diese langfristige Selbstbindung der Stadt Linz soll im Zuge der Gemeinderatssitzung am 26. September fixiert werden.


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