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Ausgetrocknete Seen, schmelzende Gletscher und zunehmende Wetterextreme: Das sind die Folgen der Klimaerhitzung, gegen die die Bewegung Fridays for Future (FFF) ankämpft. Das Ziel ist klar: die globale Temperaturerhöhung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

In Linz demonstrierten im März 3.000 Jugendliche für den Klimaschutz. Foto: FFF Linz
In Linz demonstrierten im März 3.000 Jugendliche für den Klimaschutz. Foto: FFF Linz

Seit Jahresbeginn gehen österreichweit tausende junge Menschen auf die Straße und kämpfen für ein nachhaltiges System.

Forderungen nicht umgesetzt

„Wir müssen rasch und effektiv handeln, ansonsten ist es zu spät“, sagt der Jus-Student Maximilian Schneeweiss mit dem Schwerpunkt Umweltrecht. Alleine ist er mit dieser Einstellung nicht. Jetzt nach einem heißen Sommer kehrt Fridays for Future wieder zu seiner vollen Stärke zurück. In Oberösterreich sind mehrere Demos vor der zukunftsweisenden Nationalratswahl geplant. Die junge Generation erhält von Eltern, Lehrern oder Prominenten wie Arnold Schwarzenegger breite Unterstützung im Kampf gegen die Klimakrise. Obwohl in Linz im März mehr als 3.000 junge Menschen demonstrierten, blieben ihre Forderungen bislang von den führenden Politikern eher unerhört.

Rodung Wasserwald Haid

Rechtzeitig zum europäischen „Autofreien Tag“ am Sonntag, 22. September veranstaltet die oberösterreichische Initiative „Verkehrswende jetzt!“ in Haid eine Großdemonstration gegen die Verkehrsbelastung und für den Erhalt des Wasserwaldes. Geplant sind dort ein vierspuriger Ausbau der B139 und eine Verlegung der Autobahnanschlüsse. Für die Finanzierung des drei Kilometer langen, 100 Millionen Euro teuren Straßenprojekts sollen vier Hektar Wasserwald in Bauland umgewidmet werden. Unter dem Motto „Musik statt Lärm“ marschiert die Bewegung für eine nachhaltige Verkehrspolitik. Der Demozug trifft sich um 11 Uhr beim Bahnhof Ansfelden und bewegt sich vorbei am Wasserwald Richtung Autobahn A1. Mit einem musikalischen Picknick wird bis 16 Uhr für das Klima protestiert.

Mehr Schwerverkehr

„Es ist wichtig, nicht nur allgemein für das Klima zu streiken, sondern endlich auch regionale und konkrete Maßnahmen zu fordern“, sagt eine Sprecherin der Initiative: „Uns wurde eine Umfahrung versprochen, tatsächlich kommt mehr Schwerverkehr in die Region.“ Nach einer Anfrage der Bürgerinitiative sind alle Ansfeldner Parteien mit Ausnahme der Grünen für eine Umwidmung des Waldgebiets. Für diese Demo werden viele Anhänger von Fridays for Future erwartet.


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