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LINZ. Sechs Theologen bzw. Geistliche aus Oberösterreich waren sechs Tage lang nonstop als Läufer bzw. Radfahrer durch Österreich unterwegs und verbanden dabei die sportliche Grenzerfahrung mit dem sozialen Aspekt. Nun sind sie – unverletzt und glücklich – wieder zurück in Linz.

  1 / 4   Bischof Manfred Scheuer gratulierte den sechs „Grenzerfahrenen“ herzlich zu ihrem gelungenen und erfolgreichen Projekt. V.l. Helmut Eder, Christoph Burgstaller, Paul Neunhäuserer, Gerhard Kobler, Heinz Mittermayr, Michael Münzner, Bischof Manfred Scheuer. Foto: Diözese Linz / Fürlinger

Unter dem Motto „Bewegt, entgrenzt, solidarisch“ legten sechs Theologen bzw. Geistliche 2.019 Kilometer zurück, überwanden 25.000 Höhenmeter und durchquerten alle 9 Bundesländer in 6 Tagen nonstop. Die sechs Kirchenmänner waren von 17. bis 22. Oktober 2019 durch ganz Österreich laufend bzw. radelnd unterwegs. Als „Grenzgänger“ sind sie an die Grenzen Österreichs und auch an ihre ganz persönlichen Grenzen gelangt.

Am 22. Oktober um 17 Uhr trafen die Sportler in Linz auf dem Domplatz ein. Begrüßt und bejubelt wurden sie von ihren Familien und Freunden sowie von kirchlichen Vertretern, allen voran Bischof Manfred Scheuer, der ihnen zu diesem gelungenen und erfolgreichen Projekt herzlich gratulierte.

„Die Begegnungen waren wunderbar“

Helmut Eder, der Initiator des Projektes, Obdachlosenseelsorger und Pfarrassistent in der Pfarre Linz-St. Severin, blickte sehr dankbar auf das Erlebte zurück: „Wir haben die sportliche Komponente bewältigt, aber auch die Begegnungen waren wunderbar. Sie haben uns sehr viel Energie gegeben. Die Menschen waren sehr dankbar und auch wir konnten uns viel mitnehmen. Auf dem Pöstlingberg hatten wir heute noch eine sehr schöne und berührende Abschlussfeier für uns. Es war ganz viel Segen mit, das haben wir gespürt.“

Nicht nur sportlich, sondern auch sozial

Die Initiative hatte auch einen starken sozialen Aspekt. Die sechs Extremsportler waren in Bewegung für Menschen, die Grenzerfahrungen machen oder gemacht haben: Menschen ohne Obdach, Menschen mit Beeinträchtigung, Menschen in schwierigen Beziehungen, Menschen auf der Flucht etc. Die Männer machten in Sozialeinrichtungen in den Bundesländern Halt, die diese Menschen unterstützen. Und: Sie sammelten auf ihrer Tour für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen.


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