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LINZ. Im Linzer Domviertel geht die Porträt-Fotografin Michaela Riess alias „Zoe Goldstein“ mit viel Engagement ihrer großen Leidenschaft nach.

Michaela Riess in ihrem Studio. Foto: Tips
  1 / 6   Michaela Riess in ihrem Studio. Foto: Tips

Man fühlt sich sofort wohl, wenn man das Fotostudio von Michaela Riess in der Linzer Hafnerstraße, unweit des Mariendoms, betritt.

„Manche sagen, es wirkt wie ein altes Foto-Atelier. Fotografieren an sich ist für niemanden etwas Alltägliches. Man muss dann auch einen Wohlfühlraum schaffen, der ausschlaggebend für die gute Wirkung vor der Kamera ist. Fotografieren soll wieder etwas Besonderes sein, digitale Fotografie und Instagram-Ästhetik haben die Wertigkeit des Bildes zuletzt vermindert“, so die Linzerin, die schon in jungen Jahren speziell von Porträts angetan war: „Als ich sieben Jahre alt war, habe ich schon mein ganzes Kinderzimmer mit Schwarz-Weiß-Modefotografien volltapeziert, das Beobachten und Analysieren von Menschen, Gesichtern und Körpern hat damals inmitten dieser riesigen Collage begonnen.“

25 Porträts vom Brucknerorchester 

Zufrieden ist sie dann, wenn die Harmonie von Licht und Schatten den Ausdruck der Person umhüllt und authentisch die Persönlichkeit zeigt: „Das ist nämlich nicht gelogen.“ Derzeit lichtet sie 25 Musiker des Linzer Bruckner Orchesters für eine Porträt-Serie ab. „Musik, ob Klassik oder Rock, sowie die Geschichte der Fotografie und Bildanalysen beeinflussen mich in meiner Arbeit stark.“


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