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Online Redaktion, 25.02.2020 18:57

LINZ. Bei der Sitzung der städtebaulichen Kommission am 24. und 25. Februar ging es nicht um ein größeres Bauvorhaben mit städtebaulicher Auswirkung, sondern um die Anforderungen für die mittel- bis langfristige Entwicklung von Pichling.

Pichling ist ein wachsender Stadtteil. Symbolfoto: Unkas Photo/Shutterstock.com
Pichling ist ein wachsender Stadtteil. Symbolfoto: Unkas Photo/Shutterstock.com

„Der sehr dynamisch wachsende Stadtteil im Linzer Süden, in dem noch viele Baulandreserven im örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) ausgewiesen sind, wird nun genauer unter die Lupe genommen“, berichtet Planungsreferent Vizebürgermeister Infrastrukturreferent Markus Hein: „Die Wohnbebauungen orientieren sich zwar am 2013 beschlossenen örtlichen Entwicklungskonzept, doch die sehr hohe Dynamik in diesem Stadtteil war damals noch nicht absehbar.“ Bei der Sitzung standen Fragen wie „Wie soll der Stadtteil Pichling in 20 Jahren aussehen?“ und „Welche städtebaulichen Vorgaben oder Kooperationen braucht es, um dieses Ziel zu erreichen?“ auf der Tagesordnung. „Wir brauchen genaue Vorstellungen der städtischen Leitlinien in den maßgeblichen Bereichen. Den Bewohnern ist eine klare Zukunftsperspektive zu geben“, so Hein.

Vorgaben erarbeiten

Die städtebauliche Kommission wurde durch Vizebürgermeister Markus Hein im letzten Jahr aus der Taufe gehoben, um städtische Vorgaben für Bauvorhaben, die größere städtebauliche Auswirkungen auf die Stadt haben, zu erarbeiten. „Mit diesem Instrument können wir nun endlich auch rasch auf dynamische Änderungen in der Stadt reagieren. Das ÖEK ist dafür viel zu starr. Es reicht nicht, wenn wir vorgesehene Baulandreserven des ÖEK aktivieren. Wir müssen im Entwicklungsprozess – wenn auch die rechtlichen Rahmenbedingungen eng sind – aktiver eingreifen.“


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