JobImpuls: Eine zweite Chance für den Einstieg in den Beruf
LINZ. 260 Personen nahmen 2019 am Sozialprogramm JobImpuls teil, welches ihnen hilft auf wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Jobimpuls ist ein Beschäftigungsprogramm der Stadt Linz, mit dem Menschen geholfen wird, die am ersten Arbeitsmarkt ohne Unterstützung und Vorbereitung nicht Fuß fassen können. Mit Stichtag 31. Dezember 2019 nahmen 260 Personen an dem Programm teil, 150 Frauen und 110 Männer. 130 Menschen davon wurden im vergangenen Jahr neu in das Programm aufgenommen.
Wiedereingliederung als Ziel
Hauptzielgruppe sind Personen, die die bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) beziehen und Menschen mit Beeinträchtigung. Auch junge Erwachsene mit Problemlagen erhalten mit Jobimpuls eine zweite Chance. Den meisten dieser Menschen wäre ohne Hilfe eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt aus sozialen und/oder psychischen und physischen Gründen nicht möglich.
„Mit dem Linzer Sozialprojekt ,Jobimpuls“ ermöglichen wir Menschen die Chance auf eine Wiedereingliederung am Arbeitsmarkt. Etwa drei Millionen Euro investierte die Stadt vergangenes Jahr“, erklärt Sozialstadträtin Karin Hörzing die Nachhaltigkeit des Projektes. Viele würden ohne dieses Programm langfristig in der Mindestsicherung verbleiben.
Vom Grundbildungskurs bis zur Lehre
„Wir setzten sie alle ganz unterschiedlich ein – natürlich in der Stadt Linz, aber auch in anderen Organisationen“, so Hörzing. Mit Stichtag 31. Dezember 2019 waren 122 Personen im Kernmagistrat, 56 in den Unternehmen der Stadt Linz und 81 in Sozialen Vereinen eingesetzt. Die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten reichen vom Angebot von Sprach- und Grundbildungskursen, Ausbildung zu Heim- bzw. Kindergartenhelfern, bis zur außerordentlichen Lehre. Durch gezieltes Jobcoaching und Sozialbetreuung können zudem viele einen Schul- oder beruflichen Abschluss erlangen. „Die Zielsetzung ist immer später auf dem 1. Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“
Ein Drittel fand Job
80 Personen aus dem ehemaligen Mindestsicherungsbezug haben 2019 das Jobimpuls-Programm beendet. 33 Prozent konnten in den Arbeitsmarkt vermittelt werden. Weitere 35 Prozent benötigen nun keine weitere bedarfsorientierte Mindestsicherung mehr. Viele werden nach Abschluss des Programms vom AMS weiter betreut.


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