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LINZ/OÖ. Nicht nur der Kfz-Verkehr ist seit März auf die Hälfte geschrumpft, auch der Radverkehr ist um mehr als ein Drittel zurückgegangen.

Es wird weniger geradelt. Foto: Weihbold
Es wird weniger geradelt. Foto: Weihbold

Das Coronavirus zeigte sich im März verantwortlich dafür, dass der Kfz-Verkehr in den ersten Wochen um durchschnittlich rund 40-50% geringer war. Am Wochenende verringerte sich das Kfz-Verkehrsaufkommen sogar um 60-70%.  Das Monitoring zeigt, dass der Verkehr im April nun wieder sukzessive zunimmt. So waren in der vergangenen Woche rund 30% weniger Kraftfahrzeuge unterwegs.

Größtes Minus bei der Radhauptroute Puchenau

Doch nicht nur die Zahl der Autos und LKWs hat sich reduziert. Auch geradelt wurde weniger. Eine Auswertung der automatischen Zählstellen entlang der Radhauptroute Puchenau – Linz sowie auf der Steyreggerbrücke zeigten geringere Nutzungsfrequenzen im Monat März.

Das größte Minus wurde entlang der Radhauptroute Puchenau verzeichnet. Radelten im Vorjahresmonat März noch 19.316 Pedalritter waren es heuer nur mehr 12.568. Das entspricht einem Rückgang um rund 35%. Auf der Dauerzählstelle Steyreggerbrücke kam es lediglich zu minimalen Abweichungen. Während 6.092 Radler/innen im März des Vorjahrs den Radweg nutzen wären es im heurigen März 6.022 Radfahrer/innen. Also nur etwa 1% weniger.

Hoffen auf Maßnahmenlockerung

„Gerade im Zentralraum ist der Radverkehr ein wichtiger Mosaikstein im Gesamtverkehrskonzept. Um eine Steigerung des Radanteils zu erzielen, werden wir den Ausbau der Radhauptrouten kontinuierlich und konsequent vorantreiben. Mit der angekündigten Maßnahmenlockerung wird auch wieder eine höhere Nutzungsfrequenz auf den Radhauptrouten erfolgen“, ist sich Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner sicher.


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