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LINZ. Kindergärten, Krabbelstuben und Horte bleiben auch trotz der aktuellen Maßnahmen für Kinder geöffnet. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss weiterhin gegeben bleiben“, betonen Bürgermeister Klaus Luger und die für Kinderbetreuung zuständige Stadträtin Eva Schobesberger.

Die Stadt Linz stellt den Betrieb in den von ihr betriebenen Kindergärten, Horten und Krabbelstuben nicht ein. Foto: Wodicka

Ausgelöst durch den massiven Anstieg an Corona-Fällen in den vergangenen Tagen hat das Land Oberösterreich gestern angekündigt, sämtliche Kinderbetreuungseinrichtungen ab kommendem Freitag, 3. Juli, in fünf Bezirken – darunter auch der Bezirk Linz – für eine Woche zu schließen. Die Stadt kommt, wie berichtet, dieser Vorgabe grundsätzlich nach und stellt jedoch den Betrieb in den von ihr betriebenen Kindergärten, Horten und Krabbelstuben nicht ein.

Alle Horte bleiben bis Ende Juli geöffnet

Demnach garantiert die Stadt Linz den gesamten Sommer über eine Tagesbetreuung von Kindergarten- und Krabbelstubenkindern ohne andere Betreuungsmöglichkeit an den gewohnten Standorten. Ebenso bleiben, wie auch in den Jahren zuvor, alle Hort-Standorte weiterhin bis Ende Juli geöffnet. Ab August stehen dann wieder drei Horte für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung, deren Eltern arbeiten.

Appell an die Eltern

„Damit geben wir allen Linzern, die einen Betreuungsplatz über den Sommer bauchen, die Möglichkeit, Beruf und Familienleben zu vereinbaren. Wir appellieren jedoch an die Eltern, ihre Kinder ab Freitag wirklich nur dann in den Kindergarten, die Krabbelstube oder den Hort zu bringen, wenn dies unbedingt notwendig ist. Es geht jetzt darum, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen“, betonen Bürgermeister Klaus Luger und die für Kinderbetreuung zuständige Stadträtin Eva Schobesberger.

Auch die Auslastung der städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen in den vergangenen Wochen belegt einen großen Bedarf an Betreuungsplätzen. So waren Horte zur Hälfte, Krabbelstuben zu drei Vierteln und Kindergärten zu zwei Dritteln besucht.

Großer Bedarf wird erwartet

Die Anmeldungen für die Sommermonate lassen ebenfalls auf großen Bedarf schließen: Mehr als 60 Prozent der Kindergartenkinder und mehr als 80 Prozent der Krabbelstubenkinder sind für eine Sommerbetreuung angemeldet.


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