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OÖ. Das Land OÖ stellt 800.000 Euro bereit, um Verstärkungsfahrten im Schulverkehr zu finanzieren und so die Situation angesichts überfüllter Schulbusse zu verbessern.

Symbolfoto - Bus OÖVV (Foto: OÖVV)
Symbolfoto - Bus OÖVV (Foto: OÖVV)

„Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind komplex und gestalten eine rasche Problembehebung aufwendig. Auch wenn die gesetzlichen Abstandsregeln im ÖV nicht gelten, bemüht man sich in Reihen der Verkehrsplanung unter Hochdruck darum, praxistaugliche Lösungen anzubieten. Seitens des Landes schafft man nun die finanziellen Rahmenbedingungen, um durch zusätzliche Fahrtleistungen die Auslastungsgrade in den Hauptverkehrszeiten abzuflachen. Hierfür werden wir vonseiten des Landes 800.000 Euro, für das noch laufende Jahr, zur Verfügung stellen“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer und Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

Der OÖ Verkehrsverbund werde diese Mittel zur Bestellung von Verstärkungsfahrten dort wo sinnvoll und möglich einsetzen, Details würden am Freitag, 25. September bekannt gegeben, teilt das Land mit.

Grüne: „Warum nicht schon längst geschehen?“

Der Grüne Verkehrssprecher Landtagsabgeordneter Severin Mayr hat zur Problematik der überfüllten Schulbusse in der Landtagssitzung am 24. September eine Anfrage an Landesrat Steinkellner gestellt. „Das Land will die morgendliche Situation in den Öffis nun doch verbessern und dafür auch Geld in die Hand nehmen. Diese Ankündigung von Landesrat Steinkellner auf meine heutige Anfrage im Landtag höre ich gerne und wird auch die besorgten Eltern freuen. Die Frage ist aber auch, warum dies noch nicht längst geschehen ist. Denn überfüllte Busse, Züge und Straßenbahnen zu Schulbeginn waren absehbar. Ebenso, dass dies zu Corona-Zeiten zu einem Riesenproblem wird. Es ist unverständlich, dass man nicht schon rechtzeitig beim Angebot nachgebessert hat. Jetzt geht es darum rasche, pragmatische und unbürokratische Lösungen zu finden“, betont Mayr.

Vorschlag: Versetzter Schulbeginn

Steinkellner hatte zuvor auch vorgeschlagen, das Problem durch einen gestaffelten Schulbeginn zu lösen, Tips hat berichtet.

Mehr lesen auch unter „Überfüllte Busse, lange Wege: Ärger über unzumutbare Zustände bei Schülertransport.“


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