112 Begutachtungen von Pilzen im Neuen Rathaus
LINZ. Die Pilzberatung der Stadt Linz zieht nach dem Ende der Saison 2020 Bilanz. 112 Begutachtungen wurden diesmal durchgeführt. Aussortiert wurden unter anderem Gallenröhrlinge und Karbolegerlinge.

Die Pilzberatung der Stadt Linz zieht Bilanz: „Mit 112 Beratungen wurde dieses Service des Geschäftsbereichs Gesundheit und Sport trotz Corona gut angenommen. Besonders wenn man bedenkt, dass die diesjährige Schwammerlsaison erst im Juni richtig angelaufen ist. Aus den Sammelkörben wurden neben tödlich giftigen Knollenblätterpilzen auch zahlreiche gesundheitsschädliche Karbolegerlinge und Gallenröhrlinge aussortiert, was die Notwendigkeit dieser Beratungseinrichtung unterstreicht“, hält Gesundheits-Stadtrat Michael Raml (FPÖ) fest.
Genießbare Pilze wie Parasole, Wiesenchampignos und Eierschwammerl wurden vor allem im Oktober vorbei gebracht, ergänzt der städtische Pilzberater Albert Kapun.
Bei Frost keine Pilze mehr sammeln
Da in den kommenden Tagen Bodenfrost einsetzt, sollten jetzt keine Pilze mehr gesammelt werden. Die Minusgrade können bei essbaren Pilzen zu Zersetzungsprozessen und toxischen Veränderungen führen. Zur Folge habe das Verdauungsprobleme oder gar Vergiftungssymptome, warnt die Stadt Linz.


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