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OÖ. „Besser jetzt zusperren, als zu einem Zeitpunkt, wenn die anderen Länder wieder aufsperren“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer in einer ersten Reaktion zum neuerlichen Lockdown.

Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR)
Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR)

„Das heurige Jahr ist außergewöhnlich und sehr belastend. Das Corona-Virus stellt unser Land und unsere Gesellschaft täglich vor große Herausforderungen - gesundheitlich, wirtschaftlich und persönlich. Und jetzt ist leider wieder ein harter Schritt notwendig und eine harte Zeit steht uns bevor - wieder eine Zeit des starken Verzichts. Das ist natürlich unerfreulich, da gibt es nichts schönzureden. Aber die Maßnahmen der Bundesregierung sind notwendig, damit wir das Infektionsgeschehen unter Kontrolle behalten“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

An Nachbarländern orientieren

Der Landeshauptmann ist sich bewusst, dass „diese Maßnahmen nicht populär sind“. Aber rund um Österreich würden die Infektionszahlen stark steigen, teilweise explodieren. Österreich müsse sich auch an seinen Nachbarländern orientieren, um die Situation zu vermeiden, zusperren zu müssen, wenn die anderen wieder aufsperren können.

Aber auch in Österreich seien die täglichen Neuinfektionen und die Todesfälle noch immer zu hoch, so der Landeshauptmann: „Wir haben gesehen, wie schnell es gehen kann und die Kapazitäten auf den Intensivstationen an die Grenze der Belastbarkeit kommen. Das müssen wir unbedingt verhindern. Unser Anspruch ist und bleibt, dass wir allen Landsleuten zu jeder Zeit die bestmögliche medizinische Versorgung anbieten können.“

Weiter „durchbeißen“

„Ich bitte alle, sich auch über die Weihnachtstage an die Schutzmaßnahmen zu halten, Masken zu tragen, Abstand zu halten, sich testen zu lassen und Kontakte generell zu reduzieren. Wir müssen jetzt noch einige Wochen und Monate durchbeißen, aber der Lohn für diesen Einsatz ist ein großer: Schritt für Schritt drängen wir das Virus zurück und Stück für Stück holen wir uns unser altes, gewohntes Leben zurück“, ist Landeshauptmann Thomas Stelzer überzeugt.


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