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LINZ. Im oberösterreichweiten Vergleich liegt Linz mit aktuell 121 Erkrankten derzeit an drittletzter Stelle – bezogen auf erkrankte Personen pro 100.000 Einwohner. Doch auch in der Landeshauptstadt gibt es schon einige Verdachtsfälle hinsichtlich neuer Mutationen. Diese könnten die Zahlen wieder ansteigen lassen.

Symbolfoto (Foto: Alexander Kirch/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: Alexander Kirch/Shutterstock.com)

Auch nach Ende des harten Lockdowns mit 8.Februar hält sich das Infektionsgeschehen in der Landeshauptstadt bisher weiter auf einem stabilen Niveau. „Das Infektionsgeschehen liegt in Linz derzeit quantitativ auf dem Niveau von Anfang August, was auch auf die professionelle Arbeit unserer Gesundheits- und Bezirksverwaltungsbehörden zurückzuführen ist“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger. Insgesamt sind mit Stand 12. Februar, 10 Uhr, 121 Menschen in Linz mit Covid-19 infiziert. 208 Personen befinden sich darüber hinaus vorsorglich in Quarantäne. Insgesamt sind bisher 213 Linzer an Covid-19 verstorben. „Natürlich gilt es, gerade mit zunehmenden Öffnungsschritten verantwortungsvoll mit den gewonnenen Freiheiten umzugehen“, betont der Bürgermeister. Denn der Blick in die kommenden Wochen ist nicht nur positiv.

Mutation: Verdachtsfälle auch in Linz

Derzeit weißt Linz eine Inzidenz von unter 50 auf „was sehr erfreulich ist“, so der Linzer Gesundheitsdirektor Dietmar Nemeth. Ganz im Gegensatz dazu bereitet die Thematik mit den neuen, stärker ansteckenden Mutationen auch der Stadt Linz Sorgen. So gibt es auch in Linz einiger Verdachtsfälle. Bestätigten Fall gebe es derzeit noch keinen.

Auch Corona-Cluster gibt es keine. Angesichts der Zahlen funktioniere das Contact Tracing derzeit dennoch sehr gut. Das aktuelle Motto: „Testen, tracen, impfen.“

Impfung: Bereit sein, um „sofort losschlagen“ zu können

Bei den über 80-Jährigen sollen bis Ende April 12.000 Personen geimpft werden. „Wir haben auch 500 Ärzte geimpft“, so Nehmet. In der kommenden Zeit sollen zudem rund 800 Personen von Rettungsorganisationen geimpft werden. „Wir versuchen uns so vorzubereiten, dass, wenn die Impfstoffmengen kommen für die Massen, wir sofort losschlagen können“, so Bürgermeister Klaus Luger.


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