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LINZ/OÖ. Über die von ihr gegründeten Facebook-Gruppen „Ö isst ...“, „Linz isst ...“ und „Regional statt Global“ ist Anita Moser mit zigtausenden interessierten Konsumenten vernetzt und erreicht täglich rund 300.000 Leser. 2018 hat die Wahl-Pichlingerin unter dem Namen „Private Taste“ ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und inspiriert ihre Fans mit Rezept-Ideen, Gastro-Tipps und Hofladen-Empfehlungen.

Anita Moser auf Hofladen-Tour (Foto: Private Taste)
Anita Moser auf Hofladen-Tour (Foto: Private Taste)

Wer gerne das Angebot der bäuerlichen Direktvermarkter nutzt, um sich mit den besten Lebensmitteln der Region einzudecken, hat sicher schon einmal die hilfreichen Tipps von Kochbuch­autorin und Foodbloggerin Anita Moser entdeckt. Ihre Hofladen-Empfehlungen hat die gebürtige Mühlviertlerin vor kurzem in ein neues Projekt integriert und nun auch eine Map im Angebot. Auf ihrer Webseite www.private-taste.at findet man eine Karte und kann sich durch das abwechslungsreiche Angebot klicken und mehr über die Betriebe aus der Region erfahren.

Aus Liebe zum guten Essen

Im Jahr 2018 hat sich Moser noch einmal in die Selbstständigkeit gewagt. „Ich hatte davor ein sehr erfolgreiches IT-Unternehmen, aber irgendwann habe ich nach einer neuen Herausforderung gesucht und die Firma verkauft. Meine Tochter hat damals gesagt: Das sieht doch jeder Blinde, dass du was mit Lebensmitteln machen musst“, erzählt die 50-Jährige. Als Einzelunternehmerin macht sie seither unter dem Namen „Private Taste“ die oberösterreichische Food-Szene unsicher, hat bereits ein Kochbuch herausgegeben und entwickelt ständig neue Ideen rund ums Thema „regionale Lebensmittel“, die sie mit ihrer großen Community teilt. In sozialen Medien ist sie vernetzt wie kaum eine andere und macht Lust auf richtig gutes Essen.

Toller Überblick mit Mehrwert

Ihr neues Baby, die Hofladen-Map, geht natürlich wieder durch die Decke. „Bereits in der ersten Nacht hatte ich über 10.000 Zugriffe. Die Karte ist eigentlich keine besondere Erfindung, aber die Leute können sich durchklicken und finden jede Menge Infos, die ich durch meine Besuche gesammelt habe. Sie sind quasi mitten in den Hofläden drin, das ist ein enormer Mehrwert“, erklärt Moser. „Die Leute verbinden den Einkauf jetzt auch gerne mit einem Ausflug und fahren deswegen auch mal weiter. Corona hat da einfach vieles verändert.“

Map soll auf ganz Österreich ausgedehnt werden

Mittlerweile kann die umtriebige Food-Expertin gar nicht mehr vor Anfragen retten. „Ich habe derzeit eine Liste mit rund 60 Hofläden, die ich besuchen und vorstellen soll.“ „Ich muss überzeugt sein“ Dabei deckt die Linzerin längst nicht nur mehr die Region um Linz und das Mühlviertel, sondern ganz Oberösterreich ab. Darüber hinaus startet Moser nun auch in anderen Bundesländern durch und möchte bald eine Partnerschaft mit einer Vorarlbergerin und einer Tirolerin eingehen. „Ziel ist schon, dass irgendwann Empfehlungen aus ganz Österreich verfügbar sind“, so Moser im Tips-Gespräch. „Ich habe auch nach wie vor Anfragen aus der Gastro, die ich bediene, mein Schwerpunkt liegt aber aktuell auf den Hofläden. Ich kann nicht alles machen und lehne auch Aufträge ab, wenn ich mich damit nicht identifizieren kann.“


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