Stadt Linz verleiht Umweltpreis Iris 2021 an neun Projekte
LINZ. Zum zwölften Mal vergab die Stadt Linz am Dienstag, 22. Juni, den Umweltpreis Iris. Dabei wurden neun Projekte in drei Kategorien ausgezeichnet. Insgesamt gingen 47 Einreichungen ein.

Am Dienstag, 21. Juni, wurde im Alten Rathaus der Umweltpreis Iris verliehen. Die neun ausgezeichneten Projekte erhielten Geldpreise in der Höhe von 500 bis 2.500 Euro Euro oder/und Urkunden sowie eine Statuette des Linzer Künstlers Helmut Gsöllpointner. „Die Stadt Linz setzt bereits große Anstrengungen in die Erhaltung einer intakten Umwelt und um der fortschreitenden Klimaerwärmung entgegenzuwirken. Neben strategischen Programmen braucht es aber unbedingt viele kleine Initiativen. Viele davon haben ihre Projekte zur Iris 2021 eingereicht. Ich danke allen, die unsere Umwelt und damit unsere Lebenswelt durch Engagement mitgestalten. Nur wenn umwelt- und klimabewusstes Handeln bei vielen Menschen vorhanden ist, kann das große Ziel erreicht werden“, hielt Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) bei der Preisverleihung fest.
Projekte gegen Lebensmittelverschwendung und Plastikmüll
Insgesamt wurden heuer 47 Projekte eingereicht. Davon sind 20 Initiativen von Einzelpersonen, Vereinen oder Organisationen vertreten. Zwölf Projekte fallen in die Kategorie „Schüler und Jugendliche“, 15 in „Betriebe und Institutionen“. Prämiert wurden neun dieser Projekte. Dazu zählen in der Kategorie „Einzelpersonen, Vereine, Organisationen“ die Initiative „foodsharing Linz“, das Projekt „Initiative.Meine.Deine.Gartenzeit“ sowie das Umweltspiel „Müllrallye“. „foodsharing Linz - Verwenden statt verschwenden“ bekommt den Hauptpreis (2.500 Euro). Dabei können Lebensmittel vor dem Verfall abgegeben und an verschiedenen Orten wieder abgeholt werden. Hier überzeugten Lösungen hinsichtlich unabhängiger Öffnungszeiten und der Logistik. Die Projekte, die mit einem Anerkennungspreis (500 Euro) versehen wurden, haben die Inhalte, möglichst vielen Personen Grünflächen zur Verfügung zu stellen beziehungsweise Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen Müll und Recycling näher zu bringen.
In der Rubrik „Schüler und Jugendliche“ überzeugten die Polytechnische Schule Urfahr, die BAfEP (Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik, Anm.) Lederergasse sowie die MMS (Musikmittelschule, Anm.) Harbachschule (je 800 Euro). Ihre Projekte beschäftigen sich unter anderem mit Bienen, Urban Gardening, der Neugestaltung des Schulareals sowie einem Unterschlupf für gefährdete Igel. Über das Projekt zum Igelschutz hat Tips berichtet.
Die Auszeichnungen in der Kategorie „Betriebe und Institutionen“ gingen an die Morgentau Gärten, das verpackungsfreie Geschäft „Unpackbar“ in der Harrachstraße sowie die Linz Service GmbH Bereich Wasser. Diese reichten Projekte zu Abfallvermeidung und regionaler Produktion, eine Bio-Selbsterntegemeinschaft und eine Baumpflanzaktion ein.
Kriterien: Bezug zu Natur-, Umwelt- und Klimaschutz oder Energie
Kriterien für die Preisvergabe waren unter anderem ein inhaltlicher Bezug zu Natur-, Umwelt- und Klimaschutz oder Energie und ein Bezug zu Linz. Darüber hinaus musste das Projekt bereits umgesetzt sein. „Wir alle – von der Einzelperson bis zu den Unternehmen – gestalten unsere Umwelt und somit unsere Zukunft durch unser Handeln aktiv mit. Es freut mich besonders, dass viele Initiativen von Einzelpersonen, aber auch von Kindern, Schülerinnen, Schülern und Jugendlichen eingebracht wurden. Mit der Verleihung der Iris möchten wir exemplarisch besonders innovative Ideen vor den Vorhang holen“, meinte Umwelt-Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne) bei der Preisverleihung. Weitere Informationen zu den diesjährigen Preisträgern sowie zur Umweltauszeichnung finden sich auf der Webseite der Stadt Linz.


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