So soll in Linzer Schulen der Unterricht unter Krisenbedingungen auch weiter gut gelingen
LINZ. Die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr sind in den Linzer Schulen in vollem Gange. Tips sprach mit der Direktorin der Urfahraner Harbachschule über den Countdown bis zum 13. September.

Die Direktorin der Harbachschule, Christine Huber, zeigt sich kurz vor Beginn des neuen Schuljahres positiv gestimmt: „Wir sind für alle Varianten des Unterrichts gerüstet, aber natürlich steht die Präsenzlehre im Vordergrund.“ Den Unterricht unter Krisenbedingungen hat die Schule laut Direktorin bisher gut überstanden. Das liegt unter anderem an dem tollen Lehrkräfte-Team, betont die Direktorin. Hier wurde bereits viel Zusammenhalt bewiesen.
Drei Wochen „Probezeit“
Ab 13. September geht es erstmals mit drei Wochen „Probezeit“ los. Die Kinder machen in den drei Wochen jeweils zwei nasale Tests und einen Gurgeltest pro Woche. Anschließend wird nach den drei Risikostufen gehandelt. In der Schule gilt weiter außerhalb der Unterrichtsräume Maskenpflicht mit geplanten Maskenpausen. „Da die Räume der Schule gut belüftbar sind, hat die Schule keinen Bedarf an Luftreinigern“, so Huber.
Soziales Lernen gefragt
Auch wenn das E-Learning für die Kinder und für das Lehrkräfteteam gut funktioniert hat, gibt es Lernstoffinhalte, die besonders im Schichtbetrieb nicht vermittelt werden konnten. Mit Hilfe des Kompetenzencheck der Schulkinder kann jedes Jahr am Schulanfang festgestellt werden, bei welchen Themen noch Nachholbedarf herrscht. „Besonders wichtig sind die Soziales Lernen-Stunden, die jede Klasse an der Harbachschule mit dem Klassenvorstand hat.“ Auch Förderstunden sind vorgesehen, damit auf jedes Kind bestmöglich eingegangen werden kann.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden