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OÖ. „All das was im letzten Jahr für die Pensionisten ausgehandelt wurde, oder auch schon vorher, tritt mit dem neuen Jahr in Kraft, und das kann sich durchaus sehen lassen“, betonen OÖ Seniorenbund-Landesobmann LH a.D. Josef Pühringer und Landesgeschäftsführer Franz Ebner.

LH a.D. Josef Pühringer (l.) und Franz Ebner (Foto: OÖSB)
LH a.D. Josef Pühringer (l.) und Franz Ebner (Foto: OÖSB)

„Das Pflegegeld in allen sieben Stufen wird auch 2022 wiederum inflationsbereinigt, das heißt um den Inflationsfaktor erhöht. Kleinstpensionisten mit einer Pension bis zu 1.000 Euro können mit einer Pensionserhöhung um 3 Prozent rechnen. Bis zur Pensionshöhe von 1.300 Euro beträgt die Erhöhung zwischen 1,8 und 3 Prozent je nach Pensionshöhe. Auch die Steuerreform, die 2022 in weiten Teilen in Kraft tritt, bringt für die Kleinstpensionisten die Absenkung der Krankenversicherungsbeiträge, da sie ja von der Steuerreform selbst nicht profitieren. Bei 1.000 Euro Bruttopension sind das bereits 236 Euro Entlastung in einem Jahr, dafür haben wir uns vom OÖ Seniorenbund eingesetzt“, so Pühringer und Ebner.

Die Bezieher höherer Pensionen profitieren von der konsequenten Senkung der 2. und 3. Einkommenssteuerstufe. Auch der regionale Klimabonus gilt für die Pensionisten. Er beträgt in rein ländlich strukturierten Gebieten 200 Euro, in städtischen Regionen 100 Euro. Er ist als Ausgleich für die künftige CO2-Bepreisung vorgesehen.  Darüber hinaus würde auf Landesebene der Heizkostenzuschuss um 15 Prozent auf einen Betrag von 175 Euro erhöht. Mit dem 150-Euro-Teuerungsausgleich für alle Ausgleichzulagenbezieher wird der Altersarmut entgegengewirkt.

„Das sind schöne Verhandlungserfolge, auch für den Seniorenbund. Und dennoch, wer heute den Senioren vorwirft, die Alten kosten nur, irrt sich total, denn die Älteren sind ein ganz, ganz wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Senioren stemmen jährlich 17 Milliarden Euro Steuerleistung, 50 Prozent der gesamten Kaufkraft sowie 25 Prozent des privaten Konsums, damit ganze 50 Milliarden Euro leistet die Generation 60+. Da kann es sich die Wirtschaft gar nicht leisten uns zu ignorieren“, betont Pühringer abschließend.


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