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OÖ. In einer neuen Sora-Umfrage sprechen sich die Oberösterreicher klar für die Energiewende aus. Als wichtigen Teil davon erachten sie auch die Windkraft - selbst wenn diese das Landschaftsbild beeinträchtigen würde.

Symbolfoto (Foto: Alice_D/AdobeStock)
Symbolfoto (Foto: Alice_D/AdobeStock)

Wie sich die aktuellen Krisen auf die Meinung der Oberösterreicher/innen zu Klimaschutz und Energiewende auswirken, zeigt die im Auftrag des Klimaschutzressorts des Landes OÖ vom SORA-Institut durchgeführte brandaktuelle Umfrage. Die Umfrage wurde im Juni 2022 durchgeführt und zeigt, dass die Oberösterreicher die Klimakrise als durchaus dramatisch erachten: 84 Prozent wollen eine aktive Klimapolitik. Bei den über 60-Jährigen sind es sogar 87 Prozent. Die Mehrheit (65 Prozent) befindet, dass die oberösterreichische Politik zu wenig tut, um das Klima wirksam zu schützen und die Energiewende engagiert voranzutreiben.

Hohe Zustimmungswerte für erneuerbare Energien

Allen voran befinden die Oberösterreiche eine Ausbauoffensive für Photovoltaik wichtig für die Energiewende (89 Prozent), gefolgt von einem Sonderprogramm für Heizungstausch (85 Prozent) Besonders herauszuheben ist jedoch auch die große Zustimmung zum Ausbau der Windkraft an den windreichsten Standorten in Oberösterreich. 82 Prozent der Befragten halten es zum Wohle von mehr Unabhängigkeit der Energieversorgung für ziemlich oder sehr wichtig, den Bau von Windrädern voranzutreiben. 68 Prozent der Befragten wollen den Ausbau von Windkraftanlagen auch wenn das Landschaftsbild beeinträchtigt würde. „Insgesamt zeigt die aktuelle Befragung ein sehr klares Bekenntnis der Oberösterreicher zu einer engagierten Energiewende und wirksamen Klimaschutzmaßnahmen“, freut sich Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

In der Atomkraft hingegen sehen die Oberösterreicher (78 Prozent) hingegen keine Alternative.


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