Zwei Eselmädchen gehen in die Kirche
LINZ. Am Palmsonntag, den 2. April, um 9.30 Uhr haben die beiden Eselmädchen Resi und Liesi wieder ihren großen Auftritt, wenn sie bei der Palmprozession in der Pfarre Linz- St. Peter dabei sein werden.

Warum Esel eigentlich am Palmsonntag mit dabei sind, weiß Pfarrer Franz Zeiger von der Pfarre Linz-St. Peter genau: „Damals haben die Menschen in Jerusalem Jesus schon erwartet. Er sollte sie befreien von allem, was sie bedrückt und sie wollten ihn zu ihrem König machen. Mit Palmzweigen in den Händen haben sie ihm schon von Weitem zugerufen: „Hosanna, Jesus! Hosanna! Hosanna, das bedeutet soviel wie: Hilf uns doch! Und dann ist Jesus gekommen.“ Aber wie war das genau? „Jesus ist nicht majestätisch auf einem prächtigen Pferd geritten, wie man es von einem König erwarten könnte. Er kommt ‚per Esel‘.
Zu Zeiten Jesu war der Esel ein Fortbewegungsmittel für Leute, die sich nicht viel leisten konnten, muss man wissen. Und da kommt Jesus dann ausgerechnet auf einem Esel daher.“ Jesus wollte damit klarstellen: Er will sich nicht zu den Großen und Mächtigen dieser Welt zählen lassen. Er stellt sich auf die Seite der Kleinen und Einfachen. Durch die Anwesenheit von Resi und Liesi wird das im Palmsonntagsgottesdienst der Pfarre Linz-St. Peter auf eindrucksvolle Weise anschaulich gemacht.
Kindergarten gestaltet den Gottesdienst musikalisch
Nach der „tierischen“ Palmweihe um 9.30 Uhr am Kirchenplatz findet die Festmesse statt sowie ein gemütliches Beisammensein im Großen Pfarrsaal. Musikalisch mitgestaltet wird dieser ganz besondere Gottesdienst vom Pfarrcaritaskindergarten Villa Sonnenschein.


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