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LINZ. 1.400 Schüler aus ganz Oberösterreich besuchen in den letzten Schultagen vor den Ferien die Arbeiterkammer nach Linz, um das Jugendtheaterstück „Siralex“ zu sehen. Dieses feierte vergangenes Jahr die Uraufführung. Aufgrund der guten Resonanz, wird es auch heuer wieder den Schülern ab der 8. Schulstufe angeboten. Die erste Aufführung war bereits ein voller Erfolg. Big Data, künstliche Intelligenz und die Herausforderungen der Digitalisierung stehen im Fokus des Stücks.

 (Foto: AK OÖ/Wolfgang Spitzbart .)
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Die Menschheit hat alle Seuchen und Krankheiten hinter sich gelassen. Unter anderem dank „Siralex“, einem Sprachassistenten, der mittels implantierter Chips die Menschen smarter macht und hilft, ihr Leben rund um die Uhr optimal zu gestalten. In dieser fast perfekten Welt haben Leon und Oana ihr erstes Date auf der Plattform „Love Shipper“. Alles läuft bestens – bis sie beschließen, zum ersten Mal in ihrem Leben offline zu gehen.

Der Plot des Jugendtheaters „Siralex“ beschäftigt sich zwar mit einem fiktiven Zukunftsszenario, aber gleichzeitig mit Themen, die uns bereits tagtäglich begleiten: Künstliche Intelligenz, Big Data und die Herausforderungen der Digitalisierung. Der Cyber-Krimi wirft außerdem die Frage auf: Wie viel ist man bereit, von sich selbst für ein vermeintlich besseres Leben preiszugeben?

Witz, Spannung und gemeinsames Hinterfragen

„Die AK Oberösterreich bietet bereits seit längerem Workshops für Jugendliche, um Datenmissbrauch, Cybermobbing oder Manipulation durch Fake News zu erkennen. ‚Siralex‘ ist ein originelles Theaterstück, das junge Menschen für diese Thematik sensibilisieren soll“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl, der sich über einen vollen Kongresssaal in der AK-Zentrale in Linz freut.

Denn: Rund 1.400 Schüler ab der 8. Schulstufe folgen der Einladung der Arbeiterkammer Oberösterreich, um sich das Jugendtheater von Regisseur John F. Kutil anzusehen. Der Besuch ist für die Schulklassen kostenlos. Insgesamt werden acht Termine angeboten.

Die Schauspieler Stefan Wunder, Brigitta Waschnig, Hanna Gruber und Alexander Knaipp begeistern das Publikum mit viel Witz und setzen die Geschichte spannend in Szene. In einer Nachbesprechung im Anschluss an das einstündige Stück haben die Jugendlichen Zeit und Raum, um gemeinsam zu reflektieren und die brennendsten Fragen zu diskutieren.


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