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Der Verein „Linz zu Fuß“ sucht Personen, die als sogenannte „Quartiersgeher“ ihr eigenes Viertel auf die Fußgänger-Tauglichkeit untersuchen. Mitmachen ist ohne großen Zeitaufwand möglich.

Schnell und unkompliziert ist der "Geh-Check" via App gemacht: so kann man das eigene Viertel auf die Fußgängerfreundlichkeit testen und auf Gefahrenstellen hinweisen. (Foto: Tips/Fessler)

Als Quartiersgeher markieren Teilnehmende in der GehCheck App von Fuß e.v. Problem- und Gefahrenstellen für Fußgänger, können aber auch Positivbeispiele melden.

So funktioniert die App

Tips hat Hermann Rainer von Linz zu Fuß zum Geh-Check getroffen. Vom Pfarrplatz ausgehend dauert es nicht lange, bis er eine Problemstelle gefunden hat. Eine Baustelle versperrt den Gehweg, gegenüber ist die hohe Gehsteigkante ein Hindernis für Rollstuhlfahrer, Rollator-Nutzer und Personen mit Kinderwagen.

Rainer öffnet die App, markiert die Stelle auf einer Online-Karte, macht ein Foto und trägt zusätzliche Informationen ein – etwa, ob es sich um ein Hindernis, eine Gefahr oder um Lob handelt. In wenigen Minuten ist der Eintrag erledigt, man kann beinahe im Vorbeigehen eine Stelle markieren und den Eintrag später um detaillierte Informationen ergänzen.

Wozu das alles?

Neben einem Impuls für die Stadt Linz, Problemstellen rasch zu beseitigen, geht es auch darum, ein Bewusstsein für die Vorteile des Gehens zu schaffen: nebenbei trägt die Mobilitätsform zum Klima- und Umweltschutz bei, fördert die Gesundheit und hat auch einen sozialen Aspekt, etwa durch Spaziergruppen oder die „GEHspräche“, von Linz zu Fuß.

Mitmachen

Wer Quartiersgeher werden will, kann sich per Mail unter info@linzzufuss.at melden. Nach einer kurzen Einschulung durch „Linz zu Fuß“ kann es sofort losgehen.

Mehr Infos unter: www.linzzufuss.at


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