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Immer und überall mithelfen: mima-App bringt freiwilliges Engagement aufs Handy

Nora Heindl, 17.07.2024 15:46

OÖ. mima steht für mitmachen und ist die neue App für Menschen, die sich freiwillig engagieren möchten. Vereine und Organisationen posten, wann und wo sie Unterstützung brauchen, und Interessierte können ihren Einsatzbereich nach Ort, Zeit und Interessen filtern. Ab sofort können sich Organisationen für die kostenlose Web-App des Vereins füruns – Zentrum für Zivilgesellschaft registrieren. Das Ziel: freiwilliges Engagement so einfach wie möglich machen.

mima-App bringt freiwilliges Engagement aufs Handy (Foto: Verein füruns)
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Ob Nachbarschaftshilfe für ältere Mitmenschen, ein Lesetandem mit Kindern mit Lernschwäche oder eine Müllsammelaktion im Auwald: Die neue mima-App – kurz für Mitmachen im Freiwilligenbereich – macht freiwilliges Engagement einfacher, flexibler und zugänglicher für alle. In der ersten Phase können sich ab sofort Freiwilligenorganisationen, Vereine und Initiativen für die kostenlose Plattform registrieren und ihre Einsatzbereiche präsentieren. Ab Ende des Sommers können Freiwillige spannende Engagementangebote in ganz Österreich entdecken und einfach Aufgaben übernehmen.

„Die App eignet sich perfekt für spontane, kurzfristige Einsätze, aber auch für langfristige Engagements“, sagt Petra Pongratz, Geschäftsführerin des Vereins füruns – Zentrum für Zivilgesellschaft, der die Web-App zur Verfügung stellt: „Egal, ob man Projekte erstellen oder bei spannenden Aufgaben mitwirken möchte – mit mima ist alles einfach und schnell erledigt!“

Schnittstelle zwischen Freiwilligen und Organisationen

Bereits seit zwei Jahren bietet der Verein einen Online-Engagementfinder an, der Freiwilligenorganisationen und Interessierte zusammenbringt. „Mit der Web-App erweitern wir die Funktionen und erreichen neue Zielgruppen“, so Pongratz. So können Interessierte im Internetbrowser ihres Smartphones (Android und iOS) oder am PC auf www.mima.at mithilfe der benutzerfreundlichen Oberfläche ihre Engagements nach Interesse und/oder Ort filtern und Aufgaben mit nur einem Klick übernehmen, ohne viel Zeit mit der Suche nach Ansprechpersonen zu verschwenden.

Für Organisationen und Vereine wiederum erleichtert mima die Koordination von Freiwilligengruppen: Sie können sich, ihre Projekte und ihre Tätigkeit mit einem Steckbrief vorstellen und so neue Freiwillige für verschiedene Aufgaben gewinnen. Sie erhalten eine Benachrichtigung, sobald sich jemand für einen Einsatz angemeldet hat, und können direkt über die App mit den Interessierten chatten und den Einsatz effizient koordinieren.

Finanziert wird die Web-App durch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Hohe Qualitätsstandards

Die App wird laufend um weitere Funktionen ergänzt: So soll die Suchfunktion weiter verfeinert werden und die Oberfläche noch intuitiver und einfacher gestaltet werden. Freiwillige können in Zukunft ihre Fähigkeiten, Ausbildungen und Talente in ihrem Profil eintragen. Organisationen erhalten Feedback nach dem Einsatz, um den Umgang und die Kommunikation mit den freiwilligen Helfern zu optimieren.

„Wir holen uns hier laufend die Rückmeldungen der Nutzer, um die App noch besser zu machen“, sagt Pongratz. „Selbstverständlich legen wir großen Wert darauf, auch im digitalen Raum hohe Qualitätskriterien und die bestmöglichen Sicherheitsstandards für alle Beteiligten zu gewährleisten“, betont Pongratz: „Alle Nutzer können darauf vertrauen, dass wir sensibel und rechtskonform mit Informationen und Daten umgehen.“ Alle Vereine und Initiativen werden vorab überprüft, bevor sie ihre Aufgaben in der App kommunizieren können.

Die nötige Expertise hat der Verein füruns durch seine jahrelange Arbeit im Freiwilligenbereich aufgebaut. „Wir unterstützen seit mehr als 15 Jahren all jene, die mit ihren Ideen und Projekten unser Zusammenleben verbessern“, so Pongratz.


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