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LINZ. Die Linz AG investiert in die Sicherheit kritischer Infrastruktur und stellt zwei neue moderne Feuerwehrfahrzeuge in den Dienst. Mit einem Rüstlöschfahrzeug (RLF2400) und einem Tanklöschfahrzeug (TLF4000) von Rosenbauer wird die Einsatzbereitschaft der Betriebsfeuerwehr erweitert.

Die beiden neuen Feuerwehr-Fahrzeuge der Linz AG Betriebsfeuerwehr. Foto: LINZ AG/Fotokerschi
  1 / 3   Die beiden neuen Feuerwehr-Fahrzeuge der Linz AG Betriebsfeuerwehr. Foto: LINZ AG/Fotokerschi

Die neuen Fahrzeuge wurden in enger Abstimmung mit der LINZ AG konzipiert und auf die spezifischen Anforderungen des Einsatzgebietes zugeschnitten.

Mit den neuen Fahrzeugen setze die Linz AG ein starkes Signal für Prävention und Versorgungssicherheit. „Sicherheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Professionalität, Engagement und moderner Ausrüstung“, so Generaldirektor Erich Haider am Dienstag, bei der feierlichen Indienststellung der Fahrzeuge.

Modernste Technik für komplexe Einsätze

Das Rüstlöschfahrzeug RLF2400 basiert auf einem MAN TGM 18.320 und ist sowohl für technische Hilfeleistungen als auch für Brandeinsätze ausgelegt. Der integrierte 2.400-Liter-Wassertank, die Hochleistungspumpe und das FIXMIX-2.0-Zumischsystem sorgen für flexible Einsatzmöglichkeiten. Besonders innovativ: die vollständig akkubasierte Ausstattung, die kabelloses Arbeiten erlaubt.

Das Tanklöschfahrzeug TLF4000 ist mit einem 4.000-Liter-Wassertank, einem 500-Liter-Schaummitteltank und einer Normal-Hochdruck-Pumpe ausgestattet. Der Dachwerfer mit integrierter Wärmebildkamera kann direkt aus dem Fahrerhaus gesteuert werden – ein technologischer Fortschritt, der präzise Brandbekämpfung auch bei schlechten Sichtverhältnissen ermöglicht.

Die „Advanced Techology“ (AT)-Fahrzeuge von Rosenbauer seien Leistungsträger und Allround-Talente, so Andreas Zeller, Vorstand Vertrieb der Rosenbauer International AG. „Es macht mich stolz, dass sich die Linz AG, die bei ihren Beschaffungen traditionell viel Wert auf regionale Wertschöpfung legt.“

Der Vorgänger des neuen TLF4000 wurde im September 2025 an die ukrainische Partnerstadt Saporischschja übergeben, wo es nun im Katastrophenschutz eingesetzt wird.

Für Versorgungssicherheit

Die Linz AG betreibt zahlreiche kritische Infrastrukturanlagen – von Kraftwerken über Entsorgungsanlagen bis hin zur Wasser- und Fernwärmeversorgung. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die betriebliche Feuerwehr. „Die häufigste Einsatzursache sind Brände, insbesondere durch unsachgemäß entsorgte Lithium-Ionen-Akkus in der Müllverwertung. Diese stellen besondere Anforderungen an Technik und Ausrüstung“, so Kommandant Harald Forstenpointner.

Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) unterstrich bei der Fahrzeugübergabe: „Die Betriebsfeuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer städtischen Infrastruktur. Sie schützt kritische Anlagen und damit die Menschen, die in unserer Stadt leben und arbeiten.“ Auch Sicherheits-Stadtrat Michael Raml (FPÖ) lobte das Engagement der Feuerwehrmitglieder: „Ein sicheres Feuerwehrwesen braucht zwei Säulen – engagierte Kameraden und ordentliche Ausrüstung. Beides ist hier in hervorragender Weise gegeben.“

Fünf Standorte

Die Linz AG-Betriebsfeuerwehr ist auf fünf Standorte in Linz verteilt. Rund 160 Einsätze absolvieren die Feuerwehrkräfte pro Jahr. Im vergangenen Jahr waren insgesamt 107 Feuerwehrkameraden aktiv im Einsatz, sieben davon als Hauptberufliche. Fünf Feuerwachen sind strategisch über das Stadtgebiet verteilt: Hafen, Fernheizkraftwerk, Center in der Wiener Straße, Abfallverwertung und Bahnstandort.


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