LINZ. Die Volkshäuser zählen zu den meistgenutzten Angeboten der Stadt. 2025 verzeichneten die 13 Einrichtungen mehr als 5.800 Veranstaltungen mit fast 205.000 Besuchern. Damit war statistisch gesehen nahezu jeder Linzer zumindest einmal zu Gast in einem Volkshaus. Jetzt werden die Häuser technisch aufgerüstet.¶

Die meistbesuchten Volkshäuser waren Dornach-Auhof mit über 41.600 Gästen, Pichling mit rund 28.000 sowie Keferfeld-Oed mit etwa 23.500 Besuchern. Insgesamt wurden 5.829 Veranstaltungen gezählt. „Volkshäuser sind die leistbaren Veranstaltungsorte im Stadtteil – vom Vereinsabend bis zur großen Feier. Darum verbessern wir Service und Ausstattung: mit moderner Technik, stabilem WLAN und einer einfachen Onlinebuchung. Das macht Planung schneller, Abläufe einfacher und bringt spürbar mehr Nutzen für alle, die unsere Volkshäuser buchen“, betont Vizebürgermeisterin Merima Zukan.
2025 wurde bereits in die Erneuerung der Technik im Volkshaus Dornach-Auhof investiert. Für 2026 stehen 90.000 Euro bereit. Das Geld fließt vorrangig in die technische Modernisierung der Volkshäuser Ebelsberg, Keferfeld und Pichling. Auch in den kleineren Häusern in der Ferdinand-Markl-Straße, in Harbach, Auwiesen, Neue Heimat und Kandlheim sind Verbesserungen geplant.
Ein weiterer Schritt ist der WLAN-Ausbau. „Ein stabiles Netz ermöglicht digitale Workshops, Onlinepräsentationen oder hybride Veranstaltungen“, so Zukan.
Auch bei der Buchung wird digital aufgerüstet: Im Laufe des Jahres wird stadtweit ein neues Raumreservierungssystem eingeführt. „Wer einen Raum reservieren will, sieht sofort, wann und wo etwas frei ist. Das erleichtert die Planung für Vereine und Veranstalterinnen und Veranstalter und entlastet zugleich die Verwaltung“, erklärt die Vizebürgermeisterin.


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