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Stadt Linz reagiert auf Gewalttaten: Termin für Sicherheitsgipfel steht fest

Nora Heindl, 28.04.2026 16:25

LINZ. (Update). Der Termin für den Sicherheitsgipfel in Linz steht fest. Bürgermeister Dietmar Prammer und Sicherheitsstadtrat Michael Raml laden am 11. Mai zu einem Austausch mit Vertretern der Polizei sowie Experten aus Prävention, Sozialbereich und Gesundheit. Die VP Linz ist irritiert.

Am 15. April hat ein Mann am Südbahnhofmarkt einen anderen Mann mit einer Axt schwer verletzt. (Foto: FOTOKERSCHI / MARKUS HAUSER)

Im Mittelpunkt stehen eine sachliche Darstellung der aktuellen Lage, eine sicherheitsbehördliche Einschätzung sowie Beiträge der hinzugezogenen Organisationen. Darüber hinaus erörtern die Teilnehmenden konkrete Maßnahmen und stimmen deren Umsetzung ab. Die Konferenz knüpft an bereits vereinbarte Schritte nach einem Vorfall am Südbahnhofmarkt an und verfolgt das Ziel, alle relevanten Stellen eng zu vernetzen und rasch wirksame Maßnahmen umzusetzen.

Mehr zu lesen: Linzer Sicherheitsgipfel wird einberufen

„Die Stadt nimmt die aktuelle Entwicklung sehr ernst und reagiert mit einer klar abgestimmten Vorgehensweise. Gemeinsam mit allen zuständigen Stellen schaffen wir eine fundierte Grundlage, um konkrete Maßnahmen zu beraten und umzusetzen. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten eng zusammenarbeiten und rasch handeln“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.

„Um die Sicherheitslage in Linz nachhaltig zu verbessern, ist ein Bündel an Maßnahmen notwendig. Diese können nur in Absprache mit relevanten Stakeholdern wie Polizei, Ordnungsdienst und Expertinnen und Experten aus dem Präventionsbereich erfolgen“, erklärt Sicherheitsstadtrat Michael Raml.

Nicht alle Senatsmitglieder geladen

Aus Sicht der VP Linz ist irritierend, dass nicht alle Mitglieder des Stadtsenats zu dem Sicherheitsgipfel eingeladen sind.  VP-Gemeinderat Mario Hofer: „Gerade bei dem Thema Sicherheit müssen überparteiliche Interessen im Vordergrund stehen.“

Mit Blick auf das Linzer Sicherheitsprogramm aus dem Jahr 2014 und dem darin enthaltenen Passus, dass der Verkehrsreferent ausdrücklich als Mitglied der Sicherheitskonferenz vorgesehen ist, sei es besonders unverständlich, dass insbesondere Vizebürgermeister und Verkehrsreferent Martin Hajart nicht zu diesem Termin eingeladen wurde.

Zudem wirft Hofer SPÖ und FPÖ vor, in Sachen Termin für den Sicherheitsgipfel lediglich auf Zuruf, anstatt selbst proaktiv gehandelt zu haben. Erst auf Initiative der VP Linz sei die Notwendigkeit einer Sicherheitskonferenz überhaupt thematisiert worden. Auf entsprechende Nachfrage hin schließlich auch ein Termin fixiert.

Hofer stellt klar: „Eine vorausschauende und verantwortungsvolle Sicherheitspolitik sieht anders aus. Wer erst reagiert, wenn Druck entsteht, verkennt die Herausforderungen, vor denen unsere Stadt steht.“


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