"Iss Kuchen": neue Designdose der Linzer Torte mit klarer Ansage
LINZ. Die Linzer-Torte-Dose wird schon zum zwölften Mal von einem neuen Design geziert. Dieses Jahr hat der Linzer Künstler Marco Prenninger eine klare Botschaft auf der Dose hinterlassen.

„For heavens sake eat cake“ – „Um Himmelswillen, iss Kuchen“: So lautet die diesjährige Botschaft auf der Designdose. Das Zitat ist laut Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin von Linz-Tourismus, bewusst auf Englisch. Es sei eine Fortführung der internationalen Strategie.
Geschichte hinter dem Design
Der Künstler Prenninger hat sich bei dem Design an seiner Serie „Gebts an Frieden“ orientiert. „Die Doppeldeutigkeit von 'Lassts mi in Ruah' und 'Gebts, also spendets an Frieden' finde ich irgendwie passend in Zeiten wie diesen“, betont er.
„Denk nicht so viel nach, genieße ihn, vergiss den Zucker und lass es dir gut gehen. AuchGenuss gehört zu Leben und Wohlbefinden“, erklärt der Linzer Künstler. Das Design sei ein Aufruf dazu, nicht alles zu zerdenken, und auch eine Kritik am übertriebenen Gesundheits- sowie Fitnesswahn.
Tradition seit 2015
„Die Linzer Torte steht für Tradition, ihre Designdose für die kreative Handschrift unserer Stadt. Marco Prenninger bringt heuer eine gute Portion Humor ins Spiel und lädt dazu ein, sich Zeit für Genuss zu nehmen“, freut sich Doris Lang-Mayerhofer (ÖVP), Tourismus-und Kultur-Stadträtin.
Dieter Recknagl, Aufsichtsratsvorsitzender von Linz Tourismus, betont: „Seit 2015 gibt es jedes Jahr eine neue Edition.“ Laut ihm sei es auch zu einem Sammlerobjekt geworden. „Für uns ist es die Verbindung von Kunst mit der Kultur, mit der Kulinarik“, erklärt er.
Hier bekommt man die Dose
Die künstlerische Dose ist in folgenden Betrieben erhältlich: Confiserie Isabella / Marc Chocolatier, Konditorei Jindrak, Konditorei Heuschober, k.u.k. Hofbäckerei, Honeder Naturbackstube, Restaurant Jack the Ripperl, Hotel Schwarzer Bär, Museen der Stadt Linz (Museumsshop Lentos und Nordico) sowie DoNs Catering Linz.
Nächstes Design steht noch in den Sternen
Was nächstes Jahr auf dem Deckel stehen wird, weiß noch keiner. „Aber eines ist sicher, die Ideen gehen uns nicht aus, weil einfach auch der künstlerische Boden, das künstlerische Schaffen in Linz einfach ein sehr großes ist“, betont Schnurpfeil.








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