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LINZ. Fast 50 Prozent von Linz besteht aus Grünflächen, darunter zahlreiche Wälder und Naherholungsgebiete. Die Stadt ist dabei der größte Waldbesitzer und das soll auch so bleiben.

Hummelhofwald: 8 Hektar große Naherholungszone am Bindermichl. Foto: Stadt Linz
  1 / 4   Hummelhofwald: 8 Hektar große Naherholungszone am Bindermichl. Foto: Stadt Linz

Linz ist eine grüne Stadt und besitzt innerhalb des Stadtgebietes rund 9,3 Quadratkilometer an Grünland und Wald. Diese Erholungs- und Freizeitflächen stehen allen Linzern kostenlos zur Verfügung. Sie sind rund um die Uhr zugänglich und damit ein wichtiger Teil für die Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Mit dem Grüngürtel im Norden und den Wald- und Grünlandzonen im Linzer Süden liegt die Stadt zwischen zwei „grünen Polstern“. Wichtige ErholungsgebieteEtwa drei Quadratkilometer – und damit fast zwei Drittel ihres Waldbesitzes – hat die Stadt Linz seit 1988 erworben. Ein Meilenstein in Sachen Grünlandsicherung war 1992 der Kauf von 1,74 Quadratkilometer Augebiet an der Traun mit dem Großen und Teilen des Kleinen Weikerlsees. Zirka 80 Prozent der unter Naturschutz gestellten Traunauen gehören der Stadt Linz. Und auch die Linz AG besitzt einige wunderschöne Erholungsflächen. Die größte von ihnen ist der 1,56 Quadratkilometer große „Wasserwald“ in Kleinmünchen. Auch das Wasserschutzgebiet Heilham in Urfahr ist eine sehr beliebte Naherholungszone in Urfahr. Auch der Pichlinger- und der Pleschingersee sind sehr beliebt. Ebenfalls zu wichtigen Erholungsflächen zählen die über 100 städtischen Park- und Grünanlagen. Nach über 100 Jahren hat die Stadt Linz im Jahr 2003 mit dem „Stadtpark“ wieder eine große Grünanlage eröffnet.

Keine Veräußerung in Linz

Die Erholungs- und Freizeitflächen innerhalb des Stadtgebietes sind wichtige und vor allem frei zugängliche Naherholungszonen für die Linzer. Vor allem die Waldflächen sind ein Garant für die hohe Lebensqualität. Daher bleibt dieser „grüne Schatz“ weiter im öffentlichen Eigentum. Im Zuge des Verkaufs nicht strategischer Immobilien wird es aber auch in Zukunft zu Veräußerung von einzelnen Baugrundstücken (Schaffung von neuem Wohnraum) oder von Waldgrundstücken außerhalb des Stadtgebietes kommen, die von der Stadt aus strategischen oder ökonomischen Gründen nicht mehr benötigt und die auch von Privaten bewirtschaftet werden können.


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