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OÖ. Anlässlich des Weltfrauentages vergangenen Freitag, hat sich Landtagsabgeordnete Annemarie Brunner besonderes einer Sorte Frauen gewidmet - nämlich den Bäuerinnen: „Die Bäuerinnen sind die große Stütze für die landwirtschaftlichen Betriebe, sie sind die Seele der Familienbetriebe.“

Foto: AYA images/shutterstock.com
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„Die Bäuerinnen sind häufig Initiatorinnen und Umsetzerinnen neuer Ideen und Projekte. Sie treffen zusammen mit ihren Partnern die wichtigsten Betriebsentscheidungen und stehen einer stetigen Weiterentwicklung sehr aufgeschlossen gegenüber“, sagt Brunner. Sie appeliert außerdem an die Bäuerinnen, sich aktiv in die Interessensvertretungen einzubringen.

40 Prozent der Höfe sind „Einfraubetrieb“

„Die Bäuerinnen sind die authentischsten Botschafterinnen für bäuerliche Familienbetreibe. Ein Großteil der Betriebe wird partnerschaftlich geführt und bereits rund 40 Prozent der österreichischen Bauernhöfe werden von Frauen allein gemanagt werden. Dieser hohe Frauenanteil in der landwirtschaftlichen Produktion soll künftig verstärkt in der Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden, um das Bild der Landwirtschaft positiv zu beeinflussen“, betont die Landesbäuerin.

Landflucht eher weiblich

Auffällig ist, dass mehr Frauen im Alter von 20 bis 29 Jahren dem ländlichen Raum den Rücken kehren, als Männer. Eine Möglichkeit dem entgegen zu wirken, ist die Kinderbetreuung in den ländlichen Regionen auszubauen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. „Kinderbetreuung muss vor Ort stattfinden, ich stehe dabei auch gemeindeübergreifenden Projekten sehr positiv gegenüber um Strukturen und Synergien optimal zu nutzen“, berichtet Annemarie Brunner abschließend.


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