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Tips Logo  Anzeige, 22.08.2019 11:35

LINZ. Die ersten Paradeiser reifen und plötzlich entsteht ein schwarzer Fleck (braun, kreisrund und verhärtet) an der Unterseite der Frucht. Besonders häufig ist das Phänomen während der Sommermonate auch an Gurken oder Zucchini zu beobachten. Hierbei handelt es sich um die Blütenendfäule. Das Gartenland OÖ verrät dazu einige Tipps.

Foto: Stefan Strobelberger
Foto: Stefan Strobelberger

Diese Erscheinung ist eine Folge der Unterversorgung der Triebenden mit Kalzium. Meist steht der Pflanze aber nicht zu wenig Kalzium zur Verfügung, sondern dieses Mineral wird nur nicht in ausreichendem Maß bis dorthin transportiert. Bei großer Blattmasse verdunsten die Pflanzen während heißer Tage so viel Feuchtigkeit, dass diese nicht mehr über die Wurzeln nachgeliefert werden kann und somit auch der Saftfluss und damit der Mineralstofftransport durch die Pflanze eingeschränkt ist. Die Baustelle Frucht kann also nicht ausreichend versorgt werden und wird unvollständig fertig gestellt.

Es können zwar bestimmte Gesteinsmehle verabreicht werden, um Kalzium gezielt zuzuführen, jedoch reicht es meist, die Verdunstungsfläche zu reduzieren, indem einzelne große Laubblätter entfernt werden. Vorbeugend sollten Jungpflanzen zur Selbständigkeit erzogen werden, indem sie nur nach Bedarf mit Wasser versorgt werden, wodurch das Wurzelwachstum angeregt wird. Gleichzeitig ist es sinnvoll, ab einer gewissen Jungpflanzen-Größe die Stickstoffgaben (Brennnessel, Hornspäne, Schafwollprodukte) zu stoppen, um zu üppiges Trieb- und Blattwachstum zu vermeiden und auf Kompost oder Komposttee umzusteigen.

Mehr dazu beim OÖ Gartentelefon unter 0732/7720 1 7720 oder unter

www.gartenland-ooe.at


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