Sicherheit für die jüngsten Verkehrsteilnehmer in Linz

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 24.01.2020 09:42 Uhr

LINZ. Welche Gefahren lauern im Straßenverkehr? Wie kann ich mich sichtbar machen? Wie lange ist der Bremsweg eines Autos? Diesen und vielen weiteren Fragen widmeten sich im vergangenen Jahr exakt 2.386 Kinder aus Linz im Rahmen der ÖAMTC-Verkehrssicherheitsprogramme. 

Kinder und Jugendliche sind im Straßenverkehr mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: E-Bikes, Fahrräder, Scooter, Autos, Busse und natürlich auch Fußgänger gilt es im Auge zu behalten: „Wir setzen mit unseren Verkehrssicherheitsprogrammen bereits im Kindergartenalter an und führen die Kleinen auf spielerische Art und Weise an sicheres Verhalten im Straßenverkehr heran. Auch in den folgenden Schulstufen sind unsere Verkehrserzieher und Juristen mit speziell abgestimmten Programmen regelmäßig präsent“, erklärt Petra Riener, Leiterin der ÖAMTC-Verkehrssicherheit in Oberösterreich.

Neues Programm kommt: Toter Winkel

Exakt 2.386 Linzer Kinder besuchten im Jahr 2019 eines der drei Verkehrssicherheitsprogramme des ÖAMTC OÖ, nämlich „Das kleine Straßen 1x1“, „Blick und Klick“ unnd „Hallo Auto“. Unterstützt werden die Programme vom Land Oberösterreich und der AUVA. „Beinahe jährlich passen wir mittlerweile die jeweiligen Inhalte den neuen Gegebenheiten an. Aufgrund der vielen Unfälle werden wir außerdem in wenigen Monaten ein weiteres Programm anbieten. In diesem gehen wir im Detail auf den Toten Winkel ein“, so Riener.

Auch Aufsichtspersonen werden geschult

„Entdeckungsreise Straßenverkehr - Tipps für Groß und Klein“ – unter diesem Motto stehen die Informationsabende, die ab Februar 2020 in Kindergärten im Rahmen von Elternabenden durchgeführt werden, zu denen aber auch Oma und Opa sowie alle Interessierten herzlich eingeladen sind: „Erwachsene sind Vorbilder für ihre Kinder und diese Rolle nehmen sie auch im Straßenverkehr ein. Wir erarbeiten gemeinsam Tipps und Tricks, wie sie ihre Kinder am Weg im Straßenverkehr am besten begleiten. Es werden außerdem auch unterschiedliche Themen zur Mobilität von Kindern behandelt, wie Kindersicherung im Auto, der Weg zur Schule und auch rechtliche Aspekte“, sagt die Verkehrsexpertin.

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