"Richtig" vollgepackt in den Skiurlaub
OÖ. Nicht mehr lange, dann beginnen auch in Oberösterreich die Semesterferien. Für viele Wintersportler geht's ab auf die Piste. Damit dem nichts im Wege steht, gibt der ARBÖ Tipps, für einen sicheren Ski- und Snowboardtransport.

Dicke Skikleidung, sperrige Skischuhe, Skihelme und dann noch Ski, Skistöcke oder das Snowboard – die Fahrt mit Familie oder Freunden in den Winterurlaub ähnelt schnell einem kleinen Umzug, daher sollte die Ausrüstung für das langersehnte Skivergnügen vor der Fahrt sicher verstaut werden. Auch wenn das Platzangebot in SUVs, Vans, und Kombis oft ausreichend ist, sollten Winterurlauber darauf verzichten, Ski oder Snowboards im Fahrzeug zu transportieren. Denn sie gehören grundsätzlich aus Sicherheitsgründen in ein entsprechendes Trägersystem aufs Dach.
Messerscharfe Kanten können zur Gefahr werden
Bei neuen Fahrzeugmodellen ist meist eine Vorkehrung für die Montage des Grundträgers vorgesehen. Lediglich bei Fahrzeugen die keine Montagemöglichkeit in Form von Halterungen oder einer Dachreling haben, wird der Grundträger entweder an der Regenrinne oder mit Klemmen im Türrahmen montiert. Dabei gilt: Finger weg von selbstentworfenen Befestigungen. Im Innenraum sollten die Sportgeräte nur dann befördert werden, wenn auch eine entsprechende Durchreiche vorhanden ist. Aber Vorsicht: „Die messerscharfen Kanten der Bretter können bei einem Unfall zu lebensgefährlichen Geschoßen werden“, so Landesgeschäftsführer des ARBÖ Oberösterreich, Thomas Harruk.
Kontrolle ist das A und O
Für den Transport im Fahrzeuginnenraum ist ein entsprechend verzurrter, fester Ski-Sack definitiv die beste Option. Für welche Variante sich Wintersportbegeisterte auch entscheiden – der ARBÖ empfiehlt grundsätzlich, dreimal zu überprüfen, dass alles fest sitzt: vor dem Beladen, nach dem Beladen, und dann nochmals nach ca. 20 Kilometern Fahrt. Gegebenenfalls müssen die Halterungen des Trägers, der Box oder auch Spanngurte nachgezogen werden. Bei unsachgemäßem Transport winkt nicht nur eine Vormerkung im Punktesystem, zudem sieht das Gesetz eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro vor. Vor Fahrtantritt sollte außerdem der Luftdruck in den Reifen angepasst werden, wie Harruk erklärt: „Schwere Beladung, aber auch die teils sehr tiefen Temperaturen können den Luftdruck verändern. Dieser sollte daher unbedingt angepasst werden.“


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