Filzmoos: Vom Berg in den Pool

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Andreas Hamedinger Andreas Hamedinger, Tips Redaktion, 22.11.2020 10:11 Uhr

FILZMOOS. 14.43 Uhr. „Willkommen bei uns im Alpenhof. Darf es zu Begrüßung ein Schnapserl oder ein Kaffee sein?“. Markus Walchhofer, Sohn des Hauses, begrüßt die beiden Gäste aus Linz mit einer besonderen Herzlichkeit. So macht Urlaub von Beginn Freude.

Schon in der mit viel Holz eingerichteten Lobby – während man an seinem Welcome-Drink nippt - fühlt man sich wohl. Und das gilt nicht nur für die Städter, die hier Erholung suchen. In einer der zahlreichen Ecken haben es sich zwei Katzen gemütlich gemacht, die anscheinend nichts aus der Ruhe bringen kann. Doch wie soll der Hotelgast den Rest des Tages verbringen? Schlafen kann man auch daheim, daher wird einmal das Freizeitangebot des Alpenhofes gecheckt. Eine Runde am hauseigenen Minigolfplatz? Warum nicht? Die 18 Löcher sind individuell gestaltet und so auch für leidenschaftliche Minigolfspieler eine Herausforderung. Oder doch lieber eine Partie Billard? Ein Duell am Tischtennistisch? Nein, heute sollen es eher einige Längen im angenehm warmen Außenpool sein. Und während man im Wasser die umliegenden Berge betrachtet, wird schon der Plan für den nächsten Sommer geschmiedet. Vielleicht kommt man ja noch einmal nach Filzmoos, um in der warmen Jahreszeit den großzügig angelegten Schwimmteich zu testen? Oder doch schon im nächsten Winter, um direkt vor der Hoteltüre seine Ski anzuschnallen und mit dem Schlepplift einen Wintersporttag in der Skiwelt amadé zu beginnen? Schließlich betreibt die Familie Walchhofer ihr Haus unter dem Motto „Vom Berg in den Pool“. Darauf braucht man auch im Herbst beziehungsweise im Frühling nicht zu verzichten. Dann bietet sich die Region für ausgedehnte Wanderungen an, die man auf Wunsch mit ausgebildeten Berg- und Wanderführern erleben kann.

Unterhaltung abseits des Sports

Schwimmen macht bekanntlich hungrig. Und so freut man sich schon auf das Abendessen. Heute hat die Küchencrew zum Grillabend geladen. Steaks, Fisch, Gemüse, Soßen, Salate und Folienerdäpfel – kaum ein Wunsch, der hier nicht erfüllt wird. Und zum Drüberstreuen gibt es noch flaumige Topfenknödel mit einer Nougatfülle. Ob es noch ein Glas Rotwein sein darf, möchte die freundliche Kellnerin wissen. Eigentlich schon, doch man übt sich in Zurückhaltung. Denn nach dem Abendessen folgt noch eine Weinverkostung. Dafür will man in Form sein, schließlich, – so weiß man aus Erfahrung, – können vinophile Ausflüge ziemlich anstrengend werden. So trifft man sich wenig später mit Gleichgesinnten, um sich auf eine Reise durch die Weinlandschaften Österreichs zu begeben. Gespannt lauschen die Gäste den Worten von Markus Walchhofer. Grüner Veltliner, St. Laurent und ein Rosé. Dann noch eine Rotweincuvée. Niederösterreich, die Steiermark und das Burgenland werden den vorwiegend aus Deutschland stammenden Weininteressierten auf eine unterhaltsame Art näher gebracht. Zugegeben, ein Crashkurs in die Welt der Rebensäfte. Aber ein gelungener. Und so geht der Abend mit einer weinseligen Zufriedenheit zu Ende.

Zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten

Der nächste Tag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück und dem Vorhaben, nicht nur die nähere Umgebung des Alpenhofes zu erkunden. So startet man sein Auto und gute 40 Minuten später ist man am ersten Ziel angelangt. Mit gutem Schuhwerk ausgerüstet – und mit einem Regenschutz im Rucksack – gehts los. Entlang der rauschenden Großarler Ache geht es über Brücken, kleinen Tunneln und so mancher Steigung in die Lichtensteinklamm – einer der längsten und tiefsten und Schluchten in den Alpen. Etwas ins Schnaufen kommt man bei der imposant angelegten Treppenanlage „Helix“, die ausgeführt als Wendeltreppe aus Corten-Stahl, bis in 30 Meter in die Tiefe ragt, wo Besucher atemberaubende Eindrücke des Naturschauspiels erleben können. Hier schwört man sich, bis zum nächsten Urlaub an seiner Fitness zu arbeiten. Zeit wäre es, denkt man, während man sich zurück zum Parkplatz bewegt. Von dort aus geht es zu einem der weiteren Höhepunkte der Region – der Burg Hohenwerfen. 30 Minuten später parkt man am Fuße der imposanten Wehranlage aus dem Mittelalter. Mit dem Lift gehts in den Innenhof der Burg. Eine Führung durch die historische Festung wäre möglich, doch heute widmet man sich lieber den tierischen Bewohnern. Falken, Geier, Adler und andere Greifvögel ziehen hoch über der Salzach ihre Runden. „Heute herrscht eine gute Thermik, daher macht es den Vögeln Vergnügen, ihre Flugkünste zu präsentieren“, erklärt Falknerin Martina Gräßle, vom Salzburger Landesfalkenhof, der in der Burg Hohenwerfen beheimatet ist. Als zum Finale noch ein Weißkopfseeadler – das Wappentier der USA – vor den Füßen landet, ist das Urlaubsvergnügen perfekt. Salzburg, Filzmoos und der Alpenhof sehen uns wieder. Das ist sicher.

Hotel Alpenhof

Neuberg 24

5532 Filzmoos

Tel. 06453 87000

office@alpenhof.com

www.alpenhof.com

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