Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MAUTHAUSEN/LINZ. Das Ars Electronica Center Linz bietet mit seinem Home Delivery diese Woche wieder eine Reihe neuer Programme: Mit einer berührenden Videoprojektion auf der Lagermauer des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen wird den 90.000 dort getöteten Menschen gedacht.

#eachnamematters: 90.000 im KZ Mauthausen getöteten Menschen wird gedacht. (Foto: Ars Electronica)
#eachnamematters: 90.000 im KZ Mauthausen getöteten Menschen wird gedacht. (Foto: Ars Electronica)

Am 5. Mai 1945 wurde das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen von der US-Armee befreit. Unter dem Titel „#eachnamematters wird mit einer berührenden Videoproduktion 90.000 Opfern gedacht.

Wie endlose Wellen

Von 4. bis 6. Mai werden die bis dato bekannten Namen der 90.000 im ehemaligen KZ Mauthausen getöteten Menschen an die Lagermauern projiziert und verlesen. 16,6 Millionen Bildpunkte bedecken die 120 Meter lange Außenmauer und verwandeln diese in eine digitale Projektionsfläche. Aus einer ständig sprudelnden Quelle von Buchstaben formen sich die Namen der Toten und fließen in Gruppen, unaufhörlich, wie endlose Wellen, die Außenmauer hinab.

Begleitet wird die Projektion, die auch per Livestream in Kooperation mit Ars Electronica Home Delivery zu sehen sein wird, von einer Social Media-Aktion unter dem gleichnamigen Hashtag #eachnamematters, bei der Menschen aufgerufen sind, ihre Gedanken und Eindrücke zu teilen. Die Videoprojektion entstand in Zusammenarbeit mit Ars Electronica Linz und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Inneres.

Das weitere Programm von AEC Home Delivery und vieles zum Nachsehen gibt's beim Ars Electronica Center.

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden