Faustball: WM-Bronze statt Titelgewinn
LINZ. Die sechste Bronzemedaille bei der 14. Weltmeisterschaft seit 1968 in Linz eroberten Österreichs Faustballherren im argentinischen Cordoba.

Wo die rotweißrote Fußballnationalmannschaft bei der WM vor 37 Jahren mit dem historischen 3:2-Erfolg über Deutschland für unvergessliche Momente sorgte, erfüllte sich das Team von Winfried Kronsteiner nicht den Traum vom zweiten Titel nach 2007. „Wir fanden nicht richtig ins Spiel und konnten keinen Druck im Angriff aufbauen“, kommentiert der Cheftrainer die 0:3-Vorschlussrundenschlappe gegen den späteren Weltmeister Deutschland. Nach der beschlossene Sache war, dass sich Rot-Weiß-Rot mit dem Spiel um Platz drei begnügen muss. In dem sich unsere Burschen noch einmal mächtig am Riemen rissen und Brasilien in fünf Sätzen abfertigten. „Die Mannschaft setzte alle taktischen Vorgaben perfekt um“, lobt Kronsteiner seine Schützlinge.
Im zehnköpfigen Aufgebot standen ausschließlich Spieler aus oberösterreichischen Klubs. Von FBC ABAU Linz Urfahr reisten Kapitän Siegfried Simon, Bela Gschwandtner und Harald Pühringer nach Südamerika.
WM 2018 in Oberösterreich
Am Rande der Titelkämpfe vergab der Internationale Faustballverband die Weltmeisterschaft der Frauen 2018 an Österreich mit zwei Spielorten in Oberösterreich und jene der Herren ein Jahr später an die Schweiz (Region Winterthur). www.oefbb.at


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